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SSC Dodesheide startet furios in die Saison

In ungewohnter Umgebung feierte der Landesklasse-Aufsteiger aus der Dodesheide am Samstag einen verdienten 35:26-Auftaktsieg gegen den TV Cloppenburg II. Nicht, wie gewohnt, in der Sebastopol-Arena, sondern in der Sporthalle am Goethering fand das erste Meisterschaftsspiel statt.

Die Mannschaft von Trainer Joachim Meyer zeigte dabei von Beginn an, dass sie sich als Aufsteiger keinesfalls verstecken muss. Mit einem hochkonzentrierten Start, schnell vorgetragenen Angriffen und einer sicheren und aggressiven Deckung wurde der Grundstein für die zwischenzeitliche 10:2-Führung gelegt. Die erfahrene Mannschaft aus Cloppenburg konnte zu dieser Zeit dem Tempo des SSC nicht standhalten und spielte sich in Einzelaktionen fest. Die Abschlussschwäche der Gäste war zudem Wind auf die Angriffsmühlen des Aufsteigers, der dadurch über einige Tempogegenstöße zum Torerfolg kam. Auch eine Auszeit des TVC II brachte in dieser Phase zunächst keine Besserung – zu konzentriert agierten die Spieler aus Osnabrück. Vor allem Christian Krömker erwies sich in der ersten Halbzeit als äußerst treffsicher und war am Ende mit neun Toren bester SSC-Schütze. Zum Ende der ersten Halbzeit schmolz der Vorsprung dennoch etwas zusammen, so dass beim Stand von 16:10 die Seiten gewechselt wurden.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die ersten 30 Minuten. Zwar schlossen die Spieler aus Cloppenburg nun etwas sicherer und konzentrierter ab, doch hatte der Gastgeber immer die passende Antwort parat. Die zwischenzeitliche offensive 4:2-Deckung der Cloppenburger unterbrach zwar für kurze Zeit den Spielfluss der Dodesheider, allerdings wusste sich in dieser Phase vor allem Martin Lüders auf Rechtsaußen mit seiner individuellen Klasse immer wieder durchzusetzen. Er nutze den sich ihm bietenden Platz ein ums andere Mal und ließ die ersten zwei Punkte im ersten Spiel in greifbare Nähe rücken. Bis zum Schlusspfiff ließen die Spieler des SSC dann auch nichts mehr anbrennen und fuhren so einen verdienten 35:26-Sieg gegen eine Mannschaft aus Cloppenburg ein, die im Torabschluss Pech und Unkonzentriertheit vereinte.

Aus einer geschlossenen Mannschaft ragten in diesem Spiel vor allem die Außenspieler Christian Krömker, Martin Lüders und Jan Wendte heraus. Im Tor bot Henning Borgstädde eine bärenstarke Leistung und Björn Aßmuth verbuchte im Deckungszentrum allein in Halbzeit eins vier Blocks auf seinem Konto.

Mit dem, in dieser Höhe doch etwas unerwarteten, Sieg im Rücken können die Spieler von Trainer Meyer am kommenden Wochenende sehr selbstbewusst nach Lemförde fahren. Allerdings gilt es dann, ebenso konzentriert zu agieren und an die gezeigte Leistung anzuknüpfen, wenn man mit zwei Punkten wieder in die Dodesheide zurückkehren will.

Für den SSC spielten und trafen:Christian Krömker (8/1), Jan Wendte (5), Martin Lüders (5), Nils Krüger (4), Paul Schniedermann (3), Björn Aßmuth (3), Florian Frese (2), Alexander Elsbecker (2), Lars Seltrecht (1), Bastian Inhülsen (1), Bastian Märten (1/1), Andreas Horst, Henning Borgstädde (TW) und Christoph Hösel (TW)


Dodesheide auch auswärts erfolgreich

In einer Partie, die mehr Krampf als alles andere war, haben die Spieler des SSC Dodesheide bei ihrem Auswärtsspiel am Samstag zum Ende kühlen Kopf bewahrt und so die ersten beiden Auswärtspunkte in Lemförde geholt. Beim 32:28-Auswärtssieg im Duell der Aufsteiger waren alle SSC-Spieler nach Abpfiff einfach nur froh, das Spiel gewonnen zu haben. Über die Art und Weise gilt es aber noch zu reden, auch wenn man bei einer Bilanz von 4:0 Punkten durchaus von einem gelungenen Saisonstart sprechen kann. Trainer Joachim Meyer sieht das ähnlich: „Das war ein reiner Arbeitssieg. Mit der kämpferischen Leistung der Mannschaft bin ich zufrieden, mit der spielerischen nicht.“

Zwar erarbeiteten sich die SSCer gleich zu Spielbeginn einen Ein- bis Zwei-Tore-Vorsprung, allerdings wurde dieser beim 8:8 erstmals egalisiert. Technische Fehler und Unkonzentriertheiten in der Deckung strapazierten den Geduldsfaden von Trainer Meyer aufs Äußerste. Diese Fehler gipfelten in der ersten Führung der Gastgeber (10:9). In einer ersten Halbzeit, in der beide Teams spielerisch sehr wenig boten, konnten sich bis zur Pause weder die Hausherren noch der SSC absetzen, so dass es beim Stand von 14:14 in die Kabinen ging.

Auch die zweite Halbzeit bot den Zuschauern lediglich Handball-Magerkost, doch immerhin war das Spiel bis zum Ende spannend. Die Führung wechselte munter hin und her, jedoch konnten sich die Gäste aus Osnabrück mit laufender Spieldauer mit drei Toren absetzen, wie beim Stand von 21:24 oder beim 24:27. Trainer Meyer sah von seiner Mannschaft zu wenig Teamwork, zu oft wollten seine Spieler mit dem Kopf durch die Wand und mit Einzelaktionen zum Torerfolg kommen. Über die Anzahl der Fehlwürfe wird an dieser Stelle geschwiegen… Lediglich Björn Aßmuth im rechten Rückraum konnte man an diesem Abend so etwas wie Normalform bescheinigen. Er nutzte die Lücken in der 5:1-Deckung des TuS immer wieder aus, erzielte fünf Tore und holte einige Siebenmeter raus.

Die Gastgeber, die sich mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage stemmten, wurden zum Ende hin jedoch zunehmend glückloser im Abschluss und hektisch in ihren Aktionen, was den Dodesheidern in die Karten spielte. Spätestens beim (von der Bank heftig gefeierten) Tor von Lars Seltrecht zum 27:30 war allen Beteiligten klar, dass die Punkte nach Osnabrück gehen würden. Endstand einer spielerisch wirklich schlechten Partie: 28:32

Die Vorgaben, die Joachim Meyer vor dem Spiel an seine Jungs gemacht hatte, wurden kaum eingehalten. Darüber wird in der kommenden Woche beim Training noch zu reden sein, denn eins ist klar: Mit so einer Leistung ist gegen die starke Mannschaft der HSG Meppen-Twist, die am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Sebastopol-Arena gastiert, nichts zu holen. Das sollten sich alle Spieler klar machen und wieder mehr Wert auf das Zusammenspiel legen. Nur so kann das Ziel, zwei Punkte im ersten „echten“ Heimspiel, erreicht werden.

Für den SSC spielten und trafen:

Lars Seltrecht (6), Björn Aßmuth (5), Nils Krüger (5), Florian Frese (4), Christian Krömker (3/1), Alexander Elsbecker (3), Jan Wendte (2), Bastian Märten (2/2), Stefan Wehrkamp (1), Paul Schniedermann (1), Martin Lüders, Philipp Landwehr, Artur Degner, Henning Borgstädde (TW)


Erste Saisonniederlage

Nach dem guten ersten Auftritt gegen Cloppenburg und dem Kampfsieg in Lemförde war die Stimmung der Mannen von Trainer Joachim Meyer im Hinblick auf das erste Spiel in der geliebten Arena durchaus positiv. Zwar war den SSCern die Mannschaft aus Twist aus der vorletzten Saison als starker Gegner in Erinnerung geblieben, aber mit der seitdem deutlich verstärkten Mannschaft wurde ein Sieg, völlig zurecht wie sich zeigen sollte, als gut machbar eingestuft.

Das Spiel begann durchaus vielversprechend. Gerade Paul Schniedermann bewies zu Anfang seine Rückraumqualitäten und fand wiederholt die Lücke in der Gästeabwehr. Hinten stand die Deckung, von wenigen Absprachefehlern abgesehen, insgesamt sicher. So stand es nach ca. 20 Minuten verdient 14:11 für Dodesheide.

Leider folgte dann eine Schwächephase. Die eigenen Angriffe wurden nicht ruhig und konsequent genug ausgespielt und es schlichen sich außerdem immer wieder technische und spielerische Fehler ein. Der Gegner begann leider ungefähr zu diesem Zeitpunkt besser Handball zu spielen als zuvor. Ein etwas kurioser Wechselfehler in dieser Phase trug zur allgemeinen Verunsicherung zusätzlich bei. So wurde noch vor dem Pausenpfiff aus dem 14:11 ein 15:17.

Im zweiten Spielabschnitt liefen die Dodesheider dann permanent dem Rückstand hinterher. Das eigene Spiel fand nicht zur gewohnten Qualität, allerdings soll der Einsatz der Mannschaft hier keinesfalls bestritten werden, denn gerade weil die Spieler wohl merkten, dass sie nicht den besten Tag erwischt hatten wurde gut gekämpft und das Spiel so offen gehalten. Einen weiteren Hoffnungsschimmer brachte bei drei Toren Rückstand die Einwechslung von Bastian Märten. Dem Mittelmann gelang es das, so oft zerfahren und überhastet wirkende, Angriffsspiel wieder besser zu ordnen. Hinzu kam, dass Henning Borgstädde in den letzten Minuten zur Hochform auflief und 4 freie Würfe der Gäste parierte und damit den SSC im Spiel hielt.

Eine Minute vor Abpfiff konnte dann mit dem Treffer zum 26:27 der Anschluss nochmals hergestellt werden. Die Twister konnten dann in ihrem Angriff den Ball nicht lange genug halten und wirkten etwas nervös, was dann auch zum Fehlpass und dem Ballgewinn der Gastgeber führte. - Noch 18 Sekunden auf der Uhr - Trainer Meyer nahm die Auszeit und es wurde der finale Spielzug abgesprochen. Leider führte dieser dann allerdings nicht zum Erfolg und so blieb es beim Endstand von 26:27.

Es war ein nicht hochklassiges, aber sehr spannendes Spiel. Beide Mannschaften konnten ihr Potenzial über die ganze Spielzeit nicht voll abrufen und so steht die HSG Meppen/Twist am Ende nicht als unverdienter, allerdings doch als glücklicher Sieger da. Ein Unentschieden hätte durchaus gut zu dem Spiel gepasst.

Die Saison ist noch lang und bereits nach 3 bis 4 absolvierten Spieltagen steht schon keine Mannschaft in der Landesklasse ohne Verlustpunkt dar. Diese Niederlage muss jetzt nur verkraftet und die richtigen Schlüsse müssen gezogen werden, dann ist weiterhin alles und zwar wirklich ALLES drin. Also am Samstag einfach auf ein Neues!!

Es spielten und trafen für den SSC: Paul Schniedermann (8), Nils Krüger (3), Stefan Wehrkamp (3), Björn Aßmuth (3), Bastian Märten (3/2), Florian Frese (2), Lars Seltrecht (1), Martin Lüders (1), Jan Wendte (1), Bastian Inhülsen(1/1), Andreas Horst, Artur Degner, Philipp Landwehr, Henning Borgstädde (TW).


Gute Nachricht per SMS direkt in den Flieger

Dodesheide gewinnt in Gretesch mit 27:21

Die gute Nachricht konnte Kapitän Bastian Märten direkt in den Flieger schicken, in dem Trainer Joachim Meyer auf dem Rückweg aus seinem Urlaub saß. Durch den nie gefährdeten 27:21-Auswärtserfolg am Sonntag Abend bei der TSG Burg Gretesch hält der SSC weiterhin Kontakt zur Tabellenspitze.

Dabei lief das Spiel für die Dodesheider, bei denen Andreas Horst Joachim Meyer als Trainer hervorragend vertrat, von Beginn an ganz nach ihren Vorstellungen. Der Gastgeber startete mit einer offensiven Deckung, deren Schwachstellen die Spieler um Bastian Märten jedoch mit viel Bewegung ohne Ball und Doppelpässen gnadenlos offenbarten. Über 1:4 und 3:6 erarbeitete sich der SSC zwischenzeitlich einen Fünf-Tore-Vorsprung (8:13), während die Hausherren schon auf eine defensive 6:0-Deckung umgestellt hatten. Die eigene Deckung stand sehr sicher und ließ wenig zu. Paul Schniedermann hatte den erfahrenen und wurfgewaltigen Spieler im rechten Rückraum der Gretescher gut im Griff und auch die anderen Spieler ließen hinten wenig anbrennen. Nach einigen Wechseln verloren die Gäste in der Deckung jedoch etwas den Faden und ließen den TSG spielen, so dass es bis zur Pause noch einmal enger wurde. Nach vier kassierten und nur einem geworfenen Tor in den letzten Minuten der ersten Hälfte ging der Aufsteiger mit nur noch zwei Toren Vorsprung (12:14) in die Kabine.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie der erste Durchgang. Die Dodesheider spielten konsequent ihre Chancen heraus und hielten über die gesamte Zeit einen Vorsprung von drei bis vier Toren. Wenn Interimstrainer Horst etwas zu bemängeln hatte, dann das zu komplizierte Überzahlspiel seiner Mannschaft. Zwischenzeitlich standen die Dodesheider vier TSG-Akteuren gegenüber, wussten aber diese Überzahl nicht immer zu nutzen. Dafür rührten die SSCer in der Abwehr Beton an und blockten ein ums andere Mal die Wurfversuche der Gastgeber. Als allen Beteiligten klar war, dass das Spiel entschieden war, schalteten beide Teams einen Gang zurück und ließen es ruhiger angehen. Highlight gegen Ende der Begegnung war ein „böses“ Offensivfoul von Bastian Märten, das sowohl ihn als auch seinen Gegenspieler und sogar die Schiedsrichter, die das Spiel jederzeit gut im Griff hatten, zum Schmunzeln brachte. Endstand nach 60 ansehnlichen Minuten: 21:27

Aus einer wieder einmal sehr geschlossenen Mannschaftsleistung ist dieses Mal Lars Seltrecht hervorzuheben, der an alter Wirkungsstätte nach seiner Einwechslung im Angriffsspiel direkt Akzente setzte und mit sieben Treffern Topscorer der Partie war. Auch wenn er sich den ein oder anderen Fehlversuch leistete, war seine Übersicht und Erfahrung wichtig für das Spiel des Landesklasse-Aufsteigers, der nach diesem Sieg vorerst auf dem vierten Tabellenplatz steht. Am kommenden Wochenende kommen die Nachbarn aus Westerkappeln in die Sebastopol-Arena. Die Spieler des THC haben ihr letztes Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten aus Bissendorf mit nur einem Tor verloren, wodurch die Dodesheider gewarnt sein sollten. Nach dem gelungenen Saisonstart mit 6:2 Punkten sind jedoch alle Spieler heiß auf die ersten Punkte in der heimischen Arena. Anwurf des Spiels ist am Samstag, den 26.09., um 18:00 Uhr.

Für den SSC spielten und trafen: Lars Seltrecht (7/2), Bastian Inhülsen (4), Christian Krömker (4/1), Björn Aßmuth (2), Bastian Märten (2), Paul Schniedermann (2), Martin Lüders (2), Alexander Elsbecker (2/1), Nils Krüger (1), Philipp Landwehr (1), Stefan Wehrkamp, Artur Degner, Andreas Horst, Christoph Hösel (TW)


 

Knapper Sieg im Nachbarschaftsduell

SSC nach dem 28:25-Sieg gegen Westerkappeln oben auf

Im Duell der nicht nur benachbarten, sondern auch befreundeten Mannschaften setzte sich der SSC Dodesheide am Samstag in eigener Halle gegen den THC Westerkappeln knapp, aber souverän mit 28:25 durch. Durch den vierten Sieg im fünften Spiel hat sich das Team von Trainer Joachim Meyer nun im oberen Tabellendrittel festgesetzt.

Dass dieser Erfolg souverän erarbeitet wurde, zeigt die Tatsache, dass die Dodesheider zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Rückstand gerieten. Von Beginn an spielten die Hausherren einen konzentrierten Ball und standen sicher in der anfänglichen 5:1-Deckung. Die Spieler aus Westerkappeln kamen zumeist über Einzelaktionen zum Torerfolg, mussten aber dann häufig die direkte Antwort hinnehmen. Über das 4:1 (7.) und das 10:5 (21.) spielte sich der SSC einen sicheren Vorsprung heraus. Vor allem Nils Krüger auf Linksaußen und Alexander Elsbecker am Kreis nutzten im Laufe der ersten Halbzeit den sich ihnen bietenden Platz gut aus. Insgesamt trafen beide je fünfmal. Ebenso erwähnenswert ist die starke Vorstellung von Christoph Hösel im Tor, der mehrere gute Chancen der Gäste zunichte machte. Wie jedoch so oft in den letzten Wochen, gab es auch in diesem Spiel einen kleinen Bruch im Spiel des SSC, so dass der sichere Vorsprung zum Ende der ersten Halbzeit auf drei Tore zusammenschmolz. Beim Stand von 13:10 wurden die Seiten gewechselt.

In den zweiten 30 Minuten legten die Dodesheider zunächst einen Gang zu und bauten ihre Führung auf sieben Tore (18:11) aus (35.). Dann jedoch ruhten sie sich zu sehr auf dem Vorsprung aus und ließen den THC wieder ins Spiel kommen. Hauptsächlich der Spieler im linken Rückraum des Gegners strahlte Gefahr aus und traf aus dem Feld und vom Siebenmeterpunkt. Über die zum Teil merkwürdige Verteilung der Strafwürfe durch die Unparteiischen legen wir hier lieber den Mantel des Schweigens. Als aus dem Spiel heraus beim SSC nicht viel zusammenlief, fasste sich Bastian Inhülsen ein Herz und traf aus dem rechten Rückraum. Schließlich brachten die Dodesheider den Sieg recht souverän unter Dach und Fach, auch wenn das Ergebnis am Ende nicht ganz die Kräfteverhältnisse widerspiegelt.

Unter dem Jubel der Fans in der Sebastopol-Arena endete das Spiel mit 28:25.

Am kommenden Wochenende findet kein Spiel statt. Erst am 10.10. greifen die Spieler von Trainer Meyer wieder ins Geschehen ein. Dann geht es nach Schüttorf zur Zweitvertretung des FC 09. Auch wenn zeitgleich die deutsche Fußballnationalmannschaft in Russland um die Teilnahme an der WM 2010 kämpft, müssen sich alle voll und ganz auf 60 Minuten Handball konzentrieren. Schließlich soll die mittlerweile gute Ausgangslage nicht einfach hergegeben werden. Anwurf des Spiels ist am Samstag, den 10.10., um 17:30 Uhr.

Für den SSC spielten und trafen: Alexander Elsbecker (5), Nils Krüger (5), Florian Frese (4), Bastian Inhülsen (3), Lars Seltrecht (2), Björn Aßmuth (2), Stefan Wehrkamp (2), Paul Schniedermann (2), Bastian Märten (1), Martin Lüders (1), Philipp Landwehr (1), Christian Krömker, Jan Wendte, Christoph Hösel (TW)


Bittere Niederlage hinterlässt negativen Beigeschmack

SSC verliert spannendes Spiel mit 32:33 in Schüttorf

Den Großteil des Spiels konnte sich Joachim Meyer von der Tribüne aus ansehen. So musste er nach seiner mehr als strittigen roten Karte in der ersten Halbzeit mit ansehen, wie seine Spieler den Sieg oder zumindest das Remis in den letzten Minuten noch aus den Händen gaben. Am Samstag Abend unterlag der SSC im Duell der Aufsteiger dem FC Schüttorf II denkbar knapp mit 32:33.

Mehr als nur enttäuscht verließen die SSC-Spieler das Parkett. Denn nach 60 Minuten voller Kampf saß der Frust tief. Der Frust über die liegen gelassenen zwei Punkte, aber mehr noch der Frust über die Leistung der beiden Unparteiischen während des gesamten Spiels.

Keine der beiden Mannschaften konnte sich im Laufe der Partie deutlich absetzen. Mal führte der Gastgeber, wie beim 6:4 (10.), mal der SSC wie beim Stand von 12:14 (22.). Selbst nach der fragwürdigen roten Karte gegen Trainer Meyer (soll einem Schiedsrichter den „Vogel“ gezeigt haben) in der 24. Minute, durch die die Dodesheider nach schon doppelter Unterzahl dann zu dritt gegen sechs Gegner spielen mussten, rissen sich die Jungs am Riemen und bewiesen eine tolle Moral. Angestachelt von vielen seltsamen Entscheidungen erarbeiteten sie sich sogar noch einen Drei-Tore-Vorsprung, sodass die Seiten beim Stand von 15:18 gewechselt wurden. Dennoch gab es in der Kabine durch Interims-Coach Andreas Horst einige Punkte zu besprechen, die in der ersten Hälfte nicht rund liefen.

In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit konnte der SSC noch einen Zwei-Tore-Vorsprung halten, da Florian Frese die einfachen Tore aus dem Rückrau erzielte und auch die Deckung gut arbeitete. Allerdings verlor die gesamte Mannschaft in der Schlussviertelstunde den Faden, ließ den Gastgeber immer wieder herankommen, bis das Spiel schließlich beim Stand von 25:25 (45.) unentschieden war. In dieser Phase versäumten es die Dodesheider, die hundertprozentigen Chancen zu nutzen, luden aber ihrerseits den FC 09 zu einfachen Toren aus der zweiten Welle, die zumeist der Rückraum erzielte, ein. So glitt das Spiel den SSCern zum Ende aus den Händen, obwohl alle Spieler bedingungslos gekämpft haben. Auch das Quäntchen Glück fehlte der Meyer-Sieben leider an diesem Abend. Näher als bis zum 31:32 kamen sie nicht mehr heran, die offene Manndeckung in den letzten 30 Sekunden brachte keinen Erfolg mehr. Beide Teams trafen noch einmal, sodass das Spiel schließlich knapp mit 32:33 verloren ging.

Es gilt jetzt zunächst abzuwarten, wie lange Joachim Meyer durch die rote Karte zum Zuschauen verdammt ist. Den Kopf sollte nach diesem Spiel jedoch niemand hängen lassen, auch wenn die Niederlage durchaus vermeidbar gewesen wäre. Mit einer Bilanz von 8:4 Punkten rangiert der SSC aber nach wie vor im oberen Tabellendrittel.

Am kommenden Wochenende ist der TSV Quakenbrück in der heimischen Arena zu Gast. Wenn die Mannschaft an die kämpferische Leistung aus Schüttorf anknüpfen kann und im Torabschluss etwas mehr Konzentration und Glück hat, sollte ein Sieg möglich sein. Anwurf des Spiels ist am Samstag, den 17.10., um 20:00 Uhr.

Für den SSC spielten und trafen:

Florian Frese (6), Martin Lüders (4), Nils Krüger (4), Bastian Märten (4/3), Jan Wendte (3), Paul Schniedermann (3), Alexander Elsbecker (3/1), Stefan Wehrkamp (2), Artur Degner (2), Björn Aßmuth (1), Philipp Landwehr, Andreas Horst, Christoph Hösel (TW), Henning Borgstädde (TW)


 

Angriffswirbel bringt zwei Punkte

37:30-Sieg des SSC Dodesheide gegen den TSV Quakenbrück

In einem schnellen Spiel mit vielen Toren setzte sich der SSC Dodesheide am Samstag in der Sebastopol-Arena souverän mit 37:30 gegen den TSV Quakenbrück durch. Mit diesem Sieg hat sich die Mannschaft für die unglückliche Niederlage aus der Vorwoche rehabilitiert.

Im ersten von zwei Spielen, in denen Trainer Joachim Meyer wegen seiner Rot-Sperre zum Zuschauen verdammt ist, fand der SSC sehr gut ins Spiel. Sichere Tore und eine sehr starke Deckungsleistung sorgten für die 7:3-Führung nach elf Spielminuten. Die Hausherren, bei denen Christian Andres Coach Meyer auf der Bank vertrat, hatten sich gut auf die 3:2:1-Deckung der Gäste eingestellt und fanden mit Bewegung und schnellen Pässen immer wieder die Lücke in der Deckung der körperlich klar unterlegenen Spieler aus Quakenbrück.

Mit laufender Spielzeit fand der TSVQ jedoch besser ins Spiel und konnte Tor um Tor aufholen. Allerdings basierten diese Tore mehr auf Einzelaktionen, als auf einem geschlossenen Mannschaftsspiel. Nicht nur in dieser Phase offenbarte der SSC Unkonzentriertheiten im Abschluss und ließ den Gegner dadurch unnötig herankommen. Beim Stand von 9:8 schnupperten die Gäste sogar am Ausgleich. Die SSCer ließen sich davon aber nicht beeindrucken, sondern erzielten ihrerseits das Tor zum 10:8. Bis zum Ende einer mitunter hektischen ersten Halbzeit, gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, sodass es beim Stand von 14:12 in die Kabinen ging.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Dodesheider zunächst hellwach aus den Startlöchern und zogen binnen weniger Minuten auf 20:14 davon. Die junge Quakenbrücker Mannschaft verzweifelte mehr und mehr an der defensiven und aggressiven Deckung des SSC und agierte zunehmend ideenlos im Angriff. In dieser Phase gelangen den Hausherren einige einfach Gegenstoßtore, die zumeist Martin Lüders auf Rechtsaußen erfolgreich abschloss. Neben Lüders überzeugte auch Torwart Christoph Hösel auf ganzer Linie. Er entschärfte viele gute Tormöglichkeiten der Gäste und war damit ein wichtiger Rückhalt für sein Team.

Auch wenn sich der TSVQ noch einmal bis zum 21:19 aufbäumte, brachte der SSC den Sieg letztendlich souverän und ungefährdet unter Dach und Fach. 37:30 hieß es am Ende eines guten Spiels, das die beiden Unparteiischen Altesellmeier und Sobolewski jederzeit voll im Griff hatten. Einzig die Chancenverwertung des SSC gab Anlass zum Grübeln, wobei 37 erzielte Tore sicherlich keine schlechte Ausbeute sind.

Im nächsten Spiel am kommenden Samstag gastieren die Spieler von Trainer Meyer, der wiederum nur als Zuschauer teilnehmen kann, in Ankum. Gegen die körperlich robuste Mannschaft des SV Quitt muss der Schlüssel zum Erfolg im Tempospiel und einer aggressiven und sattelfesten Abwehr liegen. Nur dann sind zwei Punkte und damit der Anschluss an die Tabellenspitze möglich. Angepfiffen wird das Spiel am 24.10. um 19.30 Uhr in der Halle am Kattenboll.

Für den SSC spielten und trafen:

Nils Krüger (6), Lars Seltrecht (6/2), Martin Lüders (5), Florian Frese (4), Bastian Inhülsen (3), Björn Aßmuth (3), Bastian Märten (3/1), Christian Krömker (3), Artur Degner (2), Alexander Elsbecker (2), Paul Schniedermann, Andreas Horst, Christoph Hösel (TW) und Henning Borgstädde (TW)



Die Ankumer Hürde ganz locker genommen

Deutlicher 35:20-Sieg des SSC beim SV Quitt

Wenn man pro Halbzeit nur zehn Gegentore bekommt, kann man ein Handballspiel in der Regel nicht verlieren. So kam es auch, dass der SSC Dodesheide am Samstag dem SV Quitt Ankum in deren eigener Halle ohne große Probleme eine 35:20-Packung verpasste und somit in der oberen Tabellenregion der Landesklasse Süd weiter für Aufsehen sorgt. Großer Wehrmutstropfen war die Verletzung von Kapitän Bastian Märten, der sich kurz vor dem Schlusspfiff das Knie verdrehte und nun vermutlich länger ausfallen wird. Durch diese Hiobsbotschaft geriet die Freude der Dodesheider über die zwei Punkte schnell in den Hintergrund.

Unter den Augen von Trainer Joachim Meyer, der wie schon gegen den TSV Quakenbrück wegen seiner Rot-Sperre auf der Tribüne Platz nehmen musste, startete der SSC gewohnt gut ins Spiel. Vertreten wurde Meyer dabei erneut von Christian Andres, der seinen Job glänzend erledigte. Taktisch hatten sich seine Spieler gut auf den Gegner eingestellt und stellten die defensive Deckung der Quittler mit viel Bewegung und konsequent gespielten Konzepten von Beginn an vor große Probleme. Über 1:4, 3:6 und 6:10 rollte der SSC-Express durch die erste Halbzeit und ließ keinerlei Zweifel darüber aufkommen, dass die beiden Punkte an diesem Abend mit nach Osnabrück genommen würden. Auch wenn die Chancenverwertung in den ersten 30 Minuten teilweise wieder Grund zum Stirnrunzeln bot, sah es letztlich beim Halbzeitstand von 10:16 aus Sicht der Hausherren für das Unternehmen Auswärtssieg doch mehr als gut aus.

In Halbzeit zwei machte der SSC genau da weiter, wo er vor dem Pausenpfiff aufgehört hatte. Schnelle Angriffe und eine Deckung, die fast nichts zuließ waren Grundstein dieser starken Leistung. Egal wer im Deckungszentrum stand, die Würfe aus dem Rückraum der Quittler wurden gnadenlos geblockt. Allen voran Florian Frese und Björn Aßmuth rührten Beton an, blockten die Würfe und leiteten dadurch viele direkte Gegenstöße ein. Hinter der bärenstarken Deckung stand mit Henning Borgstädde eine ebenso starker Keeper zwischen den Pfosten, der den Hausherren mit vielen guten Paraden zusätzlich den Zahn zog. Vorne schlug es ein ums andere Mal ein, die Abwehr des SV Quitt bekam vor allem Bastian Inhülsen nicht in den Griff, der mit sieben Treffern zum Topscorer der Partie avancierte. Über die Stationen 13:21, 16:28 und 17:32 fuhren die Dodesheider einen nie gefährdeten 35:20-Auswärtssieg ein.

Selbst wenn sich die Hausherren mit unüberlegten sowie überflüssigen Aktionen und daraus resultierenden Zwei-Minuten-Strafen in der zweiten Hälfte häufig selbst schwächten, war es auch im Spiel sechs gegen sechs ein ungleiches Duell.

Als sich alle Spieler schon auf den Schlusspfiff der souveränen Schiedsrichter Livermore und Mahnke eingestellt und das Spiel abgehakt hatten, passierte das Unglück. Mit noch einer Sekunde auf der Uhr stieg Bastian Märten zum Sprungwurf hoch, kam auf, verdrehte sich dabei das Knie und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden liegen. Auch wenn eine endgültige Diagnose noch aussteht, ist zu vermuten, dass Basti für längere Zeit ausfallen wird. Wir wünschen ihm an dieser Stelle eine gute Diagnose und hoffen, dass er schnellstmöglich wieder auf die Beine kommt!

Das Spiel gegen die HSG Grönegau-Melle, das am kommenden Wochenende stattfinden sollte, wurde auf den 12.11. verlegt. Daher ist für die Spieler von Trainer Meyer spielfrei. Somit bleibt mehr Zeit, um sich intensiv auf „die Woche der Wahrheit“ vorzubereiten. Denn nach dem Donnerstags-Spiel gegen die HSG, die neben dem momentanen Spitzenreiter aus Bissendorf als Meisterschaftsfavorit gilt, müssen die Spieler des SSC am Sonntag, den 15.11., im Spitzenspiel beim Tabellenführer TV Bissendorf-Holte II ran. Anwurf gegen Melle ist am Donnerstag, den 12.11., um 20:15 Uhr in der Sebastopol-Arena. Das Spiel in Bissendorf wird dann drei Tage später um 15:00 Uhr angepfiffen.

Für den SSC spielten und trafen:

Bastian Inhülsen (7), Alexander Elsbecker (5), Martin Lüders (4), Björn Aßmuth (4), Nils Krüger (3), Lars Seltrecht (3/1), Bastian Märten (3/2), Florian Frese (2), Philipp Landwehr (2), Jan Wendte (1), Stefan Wehrkamp (1), Christian Krömker, Henning Borgstädde (TW)



Hohe Fehlerquote kostet SSC einen Punkt

Unnötiges 32:32-Unentschieden im Nachholspiel gegen Melle

Gegen den Landesliga-Absteiger der HSG Grönegau-Melle zeigte der SSC Dodesheide am vergangenen Donnerstagabend ein nervenaufreibendes Spiel, in dem sich beide Teams schließlich mit einem Punkt zufrieden geben mussten. 32:32 stand es nach Ende der Spielzeit in der Sebastopol-Arena.

Dabei ging es für die Dodesheider zur gewohnten Trainingszeit relativ gut los. Gegen die junge Mannschaft aus Melle hielten die Hausherren lange Zeit eine knappe Führung aufrecht. Nach dem 1:0 war das Spiel lange eng und ging über die Stationen 5:4, 8:7 und 11:9 in eine positive Richtung. Bis zum Stand von 13:12 in der 21. Minute spielte der SSC ganz ansehnlichen Handball, doch dann legten die Spieler – wie leider schon so oft in dieser Saison – eine schöpferische Pause ein und gaben die Zügel aus der Hand. In dieser Phase agierte die Meyer-Sieben in der Deckung minimal aggressiv und ließ den Gegner gewähren, während die Bälle im Angriff schlicht weggeworfen wurden oder durch individuelle Fehler verloren gingen. Die Gäste nahmen die Geschenke dankend an und drehten den Spieß bis zur Pause um, sodass schließlich beim Stand von 16:18 die Seiten gewechselt wurden.

In der zweiten Halbzeit rannten die Dodesheider, bei denen Robert Klause sein Debüt im Tor gab, lange Zeit gegen diesen Zwei-Tore-Rückstand an, ohne jedoch ausgleichen zu können. Erst beim 28:28 (53.) gelang der lang ersehnte Ausgleich. Plötzlich schien es, als seien die Gäste mit den Kräften am Ende. Das nutzte der SSC, bei dem in dieser Phase Bastian Inhülsen Verantwortung übernahm, aus und erspielte sich seinerseits wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung (31:29). Als die Deckung der Hausherren dann wenige Minuten vor Schluss sauber den Ball erkämpfte, trat das bis dahin unauffällig leitende Schiedsrichtergespann Schulze/Orfert in den Mittelpunkt des Geschehens. Als Nils Krüger besagten Ball aufnahm und den Gegenstoß einleiten wollte, pfiffen die Unparteiischen zur Verwunderung aller Schrittfehler! Diese Meinung hatten sie allerdings exklusiv. Zu allem Überfluss verhängten sie im Angriff der Meller direkt nach der Schritte-Entscheidung eine mehr als merkwürdige Zwei-Minuten-Strafe gegen Alexander Elsbecker. Somit standen die SSCer bis zehn Sekunden vor Schluss in Unterzahl auf dem Spielfeld, Die Gäste nutzten den Platz, glichen zunächst zum 31:31 aus. Nachdem Bastian Inhülsen die Nerven behielt, per Siebenmeter die erneute Führung erzielte und die Deckung sich erneut den Ball erkämpfte, schien der Sieg in greifbarer Nähe. Doch der SSC schaffte es letztendlich doch nicht, das Ergebnis über die Zeit zu retten. Martin Lüders nahm sich etwas zu voreilig einen Wurf von der Außenposition, den der gute Meller Torwart parierte. Im Gegenzug erzielten die Gäste wenige Sekunden vor Schluss schließlich den Ausgleich zum 32:32-Endstand, denn auch ein Freiwurf für die Dodesheider zwei Sekunden vor dem Ende brachte keinen Erfolg mehr.

Nach diesen mitunter zerfahrenen 60 Minuten ging die Punkteteilung schon in Ordnung, auch wenn nach den Schlussminuten mehr drin gewesen wäre. Während die Spieler der HSG den Punkt wie einen Sieg feierten, schlichen die SSCer mit hängenden Köpfen vom Spielfeld. Lange Zeit, das Spiel zu verarbeiten, bleibt den Spielern von Joachim Meyer aber nicht, denn am Sonntag findet direkt das Spitzenspiel beim Tabellenführer TV Bissendorf-Holte II statt. Bis dahin müssen die Köpfe frei und die Deckungsarbeit wieder intensiviert werden, um in Bissendorf zu bestehen. Aber an einem guten Tag ist alles möglich.

Für den SSC spielten und trafen:

Björn Aßmuth (8), Nils Krüger (8), Bastian Inhülsen (4/2), Alexander Elsbecker (3), Lars Seltrecht (3/1), Florian Frese (3), Martin Lüders (2), Philipp Landwehr (1), Artur Degner, Andreas Horst, Christoph Hösel (TW) und Robert Klause (TW)



Vermeidbare Niederlage nach kollektivem Tiefschlaf

SSC verliert nach verschlafener zweiter Halbzeit in Bissendorf 32:26

Aus Sicht des SSC Dodesheide hätte man das Spiel beim Tabellenführer der Landesklasse Süd, dem TV Bissendorf-Holte II, gerne nach 30 Minuten abpfeifen können. Denn in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit nahmen sich die Spieler von Joachim Meyer eine kollektive Auszeit, sodass aus der 14:16-Halbzeitführung am Ende eine bittere 32:26-Niederlage wurde.

Zu Beginn der Partie und während der gesamten ersten Halbzeit schien die Überraschung für den SSC durchaus möglich, denn sie hatten sich gut auf das Tempospiel der Gastgeber eingestellt und konnten die zweite Welle des TVB zumeist unterbinden. Im Angriff wurde nicht unüberlegt abgeschlossen, sondern bis zur Torchance gewartet. Eine wachere und deutlich aggressivere Deckung als zuletzt gegen Melle stand im Positionsspiel sicher und ließ nicht viel zu. So versuchten die Bissendorfer durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. In der Deckung schwächten sie sich allerdings selbst, indem sie eine teilweise überharte Gangart an den Tag legten. Jedoch wurden sie auch von den guten Schiedsrichtern Schneider/Poguntke entsprechend dafür bestraft. Man konnte dem TVB die wachsende Nervosität anmerken, denn die Dodesheider hatten auf die Aktionen der Gastgeber immer eine passende Antwort. Nach der ersten Zwei-Tore-Führung beim 5:7 zeigte der SSC, warum er im oberen Tabellendrittel steht und hielt bärenstark dagegen. Auch wenn die Führung munter wechselte, ging es über die Stationen 8:10 und 13:14 zum 14:16-Halbzeitstand. Tja, und dann kam die zweite Halbzeit…

Irgendwie schien es, als seien die SSCer besonders in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte mit den Gedanken in der Kabine geblieben. Dort hatte Trainer Meyer noch angemahnt, sich diesmal keine Schwächephase zu erlauben, wollte man einen oder sogar zwei Punkte mitnehmen. Doch es kam eben ganz anders: Die Hausherren überrannten die sich im kollektiven Tiefschlaf befindenden Dodesheider und erzielten sieben (!!!) Tore in Folge zum 21:16. Dann wachten die Osnabrücker langsam auf, doch war der Zug praktisch schon abgefahren. Egal wen Meyer einwechselte, es gelang seinen Spieler nicht, den Spitzenreiter noch einmal in ernsthafte Bedrängnis zu bringen. Auch ein letztes Aufbäumen in den Schlussminuten brachte nichts mehr.

Am Ende musste sich der Landesklasse-Aufsteiger aus der Dodesheide beim souveränen Tabellenführer aus Bissendorf mit 32:26 geschlagen geben. Sicherlich kann man dort verlieren, aber nach den ersten 30 Minuten schien nicht nur den zahlreichen mitgereisten Fans mehr drin zu sein.

Jetzt heißt die Mission für Joachim Meyer, seine Mannschaft wieder aufzurichten und die kommenden zwei Wochen zu nutzen, um den Blick nach vorne zu richten. Denn nach einem spielfreien Wochenende folgt das wichtige Heimspiel gegen den TV Dinklage II. Dieses Spiel sollten seine Schützlinge nutzen, um wieder in die Spur zu finden und den Kontakt zur Spitzengruppe nicht ganz zu verlieren.

Anwurf der Partie gegen den TV Dinklage II ist am 28.11.2009 schon um 16:00 Uhr in der Sebastopol-Arena!

Für den SSC spielten und trafen:

Christian Krömker (6/4), Lars Seltrecht (5/2), Martin Lüders (2), Paul Schniedermann (2), Artur Degner (2), Florian Frese (2), Philipp Landwehr (2), Alexander Elsbecker (2), Bastian Inhülsen (1), Björn Aßmuth (1), Jan Wendte (1), Andreas Horst, Christoph Hösel (TW) und Robert Klause (TW)



Wiedergutmachung auf ganzer Linie geglückt

Klarer 37:13-Erfolg des SSC begeistert die Zuschauer

Die Mannschaft des SSC Dodesheide hat sich am vergangenen Samstag nach zuletzt schwächeren Leistungen mit einem Galaauftritt beim beeindruckenden 37:13-Heimerfolg gegen den TV Dinklage II wieder rehabilitiert. Damit ist der Anschluss an das obere Tabellendrittel wiederhergestellt.

Trotz großer Verletzungssorgen und einer daher recht dünnen Personaldecke brannten die Mannen von Trainer Joachim Meyer in der Sebastopol-Arena ein wahres Feuerwerk ab und ließen den Gästen aus Dinklage von Beginn an nicht den Hauch einer Chance.

Belege gibt es dafür genügend: Zum Beispiel die schnelle 5:1-Führung des SSC, nach der der TVD II schon in der neunten Spielminute seine Auszeit nahm. Das änderte jedoch wenig, denn die Dodesheider zogen gnadenlos auf 10:1 davon. Die Deckung der Hausherren stand sehr sicher und kompakt und der leicht veränderte Angriff, in dem Alexander Elsbecker erstmals von Beginn an auf der Mitte die Fäden zog, spielte seine Konzepte durch und nutzte die Chancen konsequent. Das Spiel war im Prinzip schon zur Pause entschieden, als beim Stand von 17:7 die Sirene ertönte. Aber die SSCer waren gewarnt, denn in Bissendorf hatten sie zuletzt nach einer ebenfalls guten ersten Halbzeit völlig den Faden verloren.

Dass das gegen den TV Dinklage II nicht wieder passieren sollte, untermauerten die Schwarz-Weißen zu Beginn der zweiten Hälfte eindrucksvoll. Sie erzielten sieben Tore in Folge zum 24:7 und machten damit früh den Sack zu. Zu konzentriert präsentierte sich die gesamte Mannschaft, sodass der zweite Durchgang zum Schaulaufen avancierte. Auch der Zehn-Tore-Run von 25:10 auf 35:10 spricht für sich und verdeutlicht die Kräfteverhältnisse in dieser Partie. Im Gefühl des sicheren Sieges griff der SSC in die Trickkiste und bot den Zuschauern etwas fürs Auge, wie bei dem sehenswerten Kempa-Trick von Alexander Elsbecker auf Nils Krüger.

Aus einer rundum überzeugenden Mannschaft ist sicherlich Florian Frese hervorzuheben. Mit acht Toren war er neben Nils Krüger nicht nur Topscorer der Partie, sondern ließ auch im Deckungszentrum überhaupt nichts anbrennen. Er zeichnete sich über die gesamte Spielzeit für eine Vielzahl an Blocks verantwortlich. Auch die beiden Torhüter, Robert Klause und Henning Borgstädde präsentierten sich in guter Form und hielten, was zu halten war. Über insgesamt sechs (!!) Gegentore in den zweiten 30 Minuten kann man sicherlich auch nicht meckern. Die Schiedsrichter Busman/Neeseker hatten mit der Leitung der fairen Partie keinerlei Probleme. Endstand eines einseitigen Spiels: 37:13!

Auch wenn dieser Erfolg gut für das Selbstbewusstsein und das Torverhältnis ist – es gilt jetzt, nach vorne zu blicken und sich auf den nächsten Gegner, den TV Georgsmarienhütte II, zu konzentrieren. Trotz des derzeit neunten Tabellenplatzes des TVG II sollte die Mannschaft nicht unterschätzt werden. Anwurf in Georgsmarienhütte ist am Samstag, den 05.12., um 17:30 Uhr in der Teutoburger-Wald-Sporthalle am Carl-Stahmer-Weg.

Für den SSC spielten und trafen:

Florian Frese (8), Nils Krüger (8), Christian Krömker (5/4), Martin Lüders (4), Alexander Elsbecker (3), Jan Wendte (3), Björn Aßmuth (3), Philipp Landwehr (1), Artur Degner (1), Stefan Wehrkamp (1), Henning Borgstädde (TW) und Robert Klause (TW)