| Zu den Spielberichten bitte runter scrolen! |
SSC – Hassbergen-Gaste
Im von allen lang erwarteten ersten Saisonspiel wurden wir leider Opfer unserer Übermotivation. Mit, im Vergleich zur letzten Saison, leicht verändertem Gesicht präsentierte sich die Mannschaft in der ersten Hälfte ansprechend und wusste mit schnell vorgetragenen Angriffen und einer stabilen Abwehr zu überzeugen. Einzig die Chancenverwertung könnte man als stark verbesserungswürdig bezeichnen. So stand es zur Halbzeit 12:8. Dann wendete sich das Blatt in der zweiten Halbzeit nahezu komplett. Unkonzentriertheiten im Abschluss sowie Unbeherrschtheit gegenüber einigen Entscheidungen des überforderten Schiedsrichters ließen den Vorsprung schmelzen, auch weil der Gegner aus Hasbergen seine Angriffe indes sehr geduldig ausspielte und die sich ihm bietenden Chancen besser ausnutzte. Schließlich lagen die Gäste in den letzten Minuten immer mit ein bis zwei Toren in Führung und konnten diesen Vorsprung bis zum 21:23 aus unserer Sicht über die Zeit retten. Eine verdiente Niederlage.
Das war sicherlich kein Start nach Maß. Dementsprechend war auch unsere Stimmung nach dem Spiel. Gleichzeitig war uns aber klar, dass wir keinen Gegner unterschätzen dürfen.
Burg-Gretesch II – SSC
Am frühen Sonntagmorgen hieß es: Anwurf zum zweiten Saisonspiel gegen die zweite Mannschaft des TSG Burg-Gretesch. Die Gastgeber, größtenteils mit alterfahrenen Spielern angetreten, konnten das Spiel lange Zeit offen halten. Unsere Deckung präsentierte sich im Vergleich zum ersten Spiel allerdings insgesamt konzentrierter, so dass wir einige leichte Tore aus der ersten Welle heraus erzielen konnten. In einer teilweise hektischen zweiten Hälfte mit vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten haben wir im Angriff jedoch oftmals unsere Spielzüge durchgezogen und eine ordentliche Trefferquote an den Tag gelegt. In der äußerst spannenden Schlussphase bewahrten wir kühlen Kopf nahmen die zwei Punkte mit. 26:29 stand es am Ende der Partie. Mit ausgeglichenem Punktekonto können wir jetzt schon viel entspannter auf die nächsten Aufgaben blicken.
Spvg. Niedermark – SSC
Erstes Spiel verloren, zweites Spiel gewonnen. Es folgte das dritte Spiel – wiederum auswärts. Diesmal galt es für uns, in Niedermark zu bestehen. Gegen eine Mannschaft, die eine bunte Mischung aus erfahrenen Spielern und Nachwuchskräften stellte, war das Spiel, wie schon die Spiele zuvor, relativ lange offen. Es gelang uns leider nicht, konsequent abzuschließen und so den Vorsprung stetig zu erhöhen. Auf der Gegenseite fingen wir uns zu viele einfache Tore vom Kreis oder durch den gefährlichsten Spieler der Hausherren, der im linken Rückraum oder auf der Mitte kaum zu stoppen war. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten wir allerdings einen letztlich verdienten 31:28-Auswärtssieg verbuchen und in der Tabelle damit weiter nach oben schauen.
SSC – TV Bissendorf-Holte III
Mit 4:2 Punkten bestritten wir das erste echte Heimspiel in der Sebastopolarena gegen die dritte Mannschaft des TV Bissendorf-Holte. Das Spiel begann eher schleppend, denn wir hatten in Abwehr und Angriff deutliche Anfangsschwierigkeiten. Durch einige gute Einzelaktionen hielten wir uns aber zunächst im Spiel. Nach ungefähr 15 Minuten stabilisierte sich jedoch die Abwehr und das Angriffsspiel wurde planvoller. So kam es, dass wir uns Anfang der zweiten Hälfte mehr und mehr vom Gegner absetzen konnten. Am Ende stand ein verdientes und ungefährdetes 29:24 zu Buche. Es bleibt zu bemerken, dass die Gäste nicht ihren besten Tag erwischten und deswegen nicht in der Lage waren, in der zweiten Hälfte noch mal nachzusetzen.
Auch in diesem Spiel lief nicht alles rund, jedoch zeigten wir eine geschlossene Mannschaftsleistung und damit auch das bisher wohl beste Spiel dieser Saison. Nach der vierwöchigen Spielpause steht als nächstes das Spiel gegen den Spitzenreiter TV 01 Bohmte an.
TV 01 Bohmte – SSC
Am Sonntagmittag lud der TV 01 Bohmte II uns zum Spitzenspiel der Kreisoberliga. Die Bohmter hatten bis dorthin keinen Punkt abgegeben und das sollte leider auch so bleiben.
Der Spielverlauf: Das Spiel begann im Angriff eher schleppend, da allerdings die Abwehr schon passabel stand, konnten sich die Bohmter nicht entscheidend absetzen und es fielen kaum Tore. Nach ca. 5 Minuten spielten wir im Angriff allerdings strukturierter und druckvoller. Es folgten 20 wirklich gute Minuten, in denen wir sowohl über Spielzüge als auch die ein oder andere Einzelaktion sowie einige Tempogegenstöße zu Torerfolgen kamen. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit verloren wir dann im Angriff wieder unsere Linie. In der Abwehr machte uns allein der Bohmter Spieler mit der Nr. 13 durch Würfe und gute Anspiele zu schaffen, dieses Problem sollte sich allerdings in der zweiten Halbzeit noch deutlich verschärfen. Wir konnten trotzdem eine 16:13 Führung in die Halbzeitpause retten.
Die zweite Halbzeit begann nun leider so wie die erste aufgehört hatte und so gingen die Bohmter nach ca. 10 Minuten mit 19:18 in Führung. Im Angriff entwickelten wir nicht mehr ausreichend Druck und die Probleme in der Abwehr nahmen deutlich zu. Vor allem der oben schon erwähnte 13er der Gastgeber kam aus dem Treffen aus dem Rückraum überhaupt nicht mehr raus. Auch die zwischenzeitlich gestellte Manndeckung änderte an diesem Zustand nichts, da er daraufhin über Freiwürfe seine Tore erzielte. Außerdem zeigten die Bohmter einige ansehliche Spielabläufe, vor allem über den Kreisläufer, gegen die unsere Abwehr kein Mittel mehr fand. Ballgewinne in der Abwehr waren zusätzlich nicht mehr zu verbuchen, so dass auch das Tempospiel zum Erliegen kam.
Im Angriff erspielten wir uns viel zu wenige klare Chancen und ließen zudem von den Wenigen auch noch zu viele aus. Dazu kamen obendrein noch technische Fehler in entscheidenden Situationen.
So stand am Ende eine verdiente 30:24 Niederlage auf dem Spielberichtsbogen. Trainer Joachim Meyer fasste das Ganze treffend zusammen: „Erst lief es in der 2. Halbzeit im Angriff nicht und dann kam noch Eins zum Anderen.“
Es spielten und trafen für den SSC: Christian Krömker (4/1), Nils Krüger (4), Florian Frese (3), Bastian Märten (3/1), Jan Wendte (3), Benjamin Rahe (3), Christian Schaper (1), David Stroop (1), Björn Aßmuth (1), Alexander Elsbecker (1), Philipp Landwehr, Christoph Hösel (TW), Henning Borgstädde (TW).
Mit jetzt 6:4 Punkten gerät das Projekt „Direkter Wiederaufstieg“ deutlich in Gefahr, vor allem da die Mannschaften aus Hasbergen und Bohmte immer noch mit weißer Weste (10:0 Punkte) da stehen.
Nichtsdestotrotz heißt es erstmal: Fehleranalyse und Aufraffen, denn nächste Woche geht es gegen die Eickener Spvg. II weiter und dass da ein Sieg her muss, muss hier nicht weiter erläutert werden...
SSC – Eickener Spvg.
Die wichtigste Information vorweg: Endstand 52:19 (23:9).
Der Spielverlauf: Wir fingen ganz passabel an. Die neu eingerichtete 3-2-1-Deckung stand gut und im Angriff bemühten wir uns strukturiert zu agieren. Gerade die einstudierten Spielzüge führten häufig zum Erfolg. Die Eickener hielten zu diesem Zeitpunkt noch ganz ordentlich dagegen. So stand es nach ein paar Minuten 6:4 für uns. Die komplette Mannschaft steigerte sich kontinuierlich in Abwehr und Angriff und somit konnten wir uns gegen Mitte der ersten Spielhälfte auf 12:6 absetzen. Es klappte fast alles: Vorne wurden die Spielzüge gut durchgespielt und die, sich daraus ergebenen, Chancen gut genutzt, Hinten stand die Abwehr nicht nur stabil, sondern wir konnten auch einige Bälle des Gegners abfangen und zu leichten Toren umwandeln und was die Abwehr durchließ prallte am glänzend aufgelegten Henning Borgstädde zwischen den Pfosten ab. Dieser bekam im Laufe des Spiels einige Bälle der Eickener sogar ins Gesicht, was für einigen Unmut sorgte. Einerseits motivierte ihn das zwar zusätzlich, verschaffte ihm andererseits allerdings eine gewisse Boxer-Optik und einen Brummschädel, auf die er auch gerne verzichtet hätte.
So stand es zur Halbzeit 23:9 und das Spiel war faktisch entschieden.
Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist demzufolge schnell erzählt: Die Eickener gaben sich fast völlig auf. Es folgte ein Gegenstoß nach dem anderen, sodass der Sekretär wahrscheinlich zwischenzeitlich einen Schreibkrampf erlitt. Hinten blieb die Abwehr weitestgehend stabil und verschaffte Henning lediglich ab und an die Möglichkeit für spektakuläre Rettungsaktionen, die dieser konsequent ausnutzte. Positionsangriff war nur noch selten überhaupt notwendig, führte dann aber auch meist zum Erfolg.
Alles in allem ein sehr schönes Spiel aus unserer Sicht. Sogar Trainer Joachim Meyer hatte nichts zu kritisieren. Diese Form gilt es jetzt zu konservieren, denn es kommen auch wieder schwerere Spiele. Ganz bestimmt!
Es spielten und trafen für den SSC: Christian Krömker (9/1), Florian Frese (7), Bastian Märten (7/2), Christian Schaper (7), Nils Krüger (6), Alexander Elsbecker (5), Bastian Inhülsen (5), Benjamin Rahe (2), David Stroop (2), Björn Aßmuth (2), Philipp Landwehr, Henning Borgstädde (TW).
TV Bissendorf-Holte III – SSC
Vor dem frühzeitigen Rückspiel gegen die dritte Mannschaft der Bissendorfer warnte Trainer Joachim Meyer davor, die gebotene Leistung des Gegners im Hinspiel als Maßstab für das Leistungsvermögen dieser erfahrenden Mannschaft anzunehmen: „Die können deutlich mehr als sie im ersten Spiel gezeigt haben, außerdem sind diesmal noch zwei starke Leute dabei, die letztes Mal gefehlt haben!“
Anwurf: 11:00 Uhr. Das werden normalerweise nicht unbedingt die schönsten Spiele, doch diesmal konnte sich das von uns Geleistete durchaus sehen lassen.
Der Spielverlauf: Die erste Halbzeit begann eher gemächlich, ohne dass der Anfang wirklich verschlafen wurde. Die Mannschaften nahmen sich bis zum Stand von 6:6 nicht viel, allerdings vergaben wir einige Tempogegenstöße, so dass wir zu diesem Zeitpunkt auch schon in Führung hätten liegen können. Außer eines Zwischenfalls nicht handballerischer Natur, passierte nichts wirklich Aufregendes: Die Abwehr und vor allem der Block standen außerordentlich gut, die Torhüterleistung war vor allem bei Würfen aus kürzester Entfernung sehr ansprechend und im Angriff spielten, mit ein paar Ausnahmen planvoll und effektiv. Die Bissendorfer spielten ihre Angriffe wie erwartet sehr lange aus und versuchten über verdeckte Würfe zum Erfolg zu kommen. Trotz des Schlafwagenhandballs, den die Gastgeber zwischendurch produzierten, schafften es die insgesamt anscheinend völlig überforderten Schiedsrichter nicht ein einziges Mal ihren Arm zum Zeitspiel zu heben.
Apropos Schiedsrichter: Nun kommen wir zu dem nicht handballerischen Zwischenfall: Die oben schon erwähnten Männer mit den Pfeifen fällten gegen Ende der ersten Halbzeit ein paar strittige Entscheidungen, was die Gemüter unnötig erhitzte. Die Reaktion der Spieler darauf war allerdings auch nicht gerade professionell. Wir nennen es mal den „Brawl“: Ein Bissendorfer wurde von Nils etwas unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, daraufhin eskalierte die Situation völlig: Der Bissendorfer warf Nils den Ball ins Gesicht (Ja, richtig: Rote Karte und Ausschluss ....eigentlich), woraufhin wildes Geschubse und Gepöble folgte. Ein Dodesheider Beobachter zählte bei der ganzen unübersichtlichen Aktion 4-5 rote Karten (auch teilweise für uns). Die Schiedsrichter zeigten keine, dezimierten die Mannschaften allerdings etwas (Für uns: drei 2-Minuten-Strafen innerhalb von 8 Sekunden). So viel dazu.
Im Zusammenhang mit diesem Vorfall standen zwischenzeitlich noch ganze drei dodesheider Feldspieler auf dem Feld, aber auch diese Phase überstanden wir. Es sei noch anzumerken, dass das Spiel im Laufe der zweiten Halbzeit alles in allem wieder recht fair verlief, was allerdings bestimmt nicht auf die Schiedsrichterleistungen zurückzuführen ist. Ist gibt halt Tage, da sollte man im Bett bleiben, weil sowieso nichts gelingt. Hoffen wir das dies für die Unparteiischen lediglich ein solcher Tag war.
In der zweiten Halbzeit ging es dann aber auch sportlich weiter. Wir hatten uns einen 10:13 Vorsprung zur Pause erarbeitet. Diesen bauten wir dann in der zweiten Hälfte zunächst konsequent aus, indem wir die Tugenden aus der ersten Hälfte weiter verfolgten: harte, sehr gute Defensivarbeit und planvolle konsequente Offensivleistung. So stand es zwischenzeitlich 16:24 und das Spiel schien beinahe entschieden. Dann wurden wir allerdings unnötigerweise etwas unüberlegt und die erfahrenden Bissendorfer nutzten diese Schwächephase gut aus. So stand es 8 Minuten vor Schluss nur noch 24:27. Glücklicherweise vermochten wir uns hauptsächlich über Einzelaktionen im Spiel zu halten und verspielten den Vorsprung nicht mehr. Endstand 26:30.
Ein wichtiger Sieg und insgesamt ein gutes Spiel. Es ist jetzt an der Zeit eine Serie zu starten, dann bekommen auch Bohmte und Hasbergen noch Angst.
Es spielten und trafen für den SSC: Bastian Inhülsen (7), Alexander Elsbecker (4), Nils Krüger (4), Christian Krömker (3/1), Florian Frese (3), David Stroop (3), Bastian Märten (2/1), Jan Wendte (2), Christian Schaper (1), Björn Aßmuth (1), Benjamin Rahe, Christoph Hösel (TW; Gehalten: 10), Henning Borgstädde (TW; Gehalten: 5)
TV Georgsmarienhütte III – SSC
Am Samstagabend trug es sich zu, dass eine komplette dodesheider Mannschaft vor der Halle in Georgsmarienhütte stand und frierte. Was wie eine Belagerung aussah lässt sich leicht erklären: Die Spiele auf höherer Ebene wurden wegen der Wetterverhältnisse abgesagt, die Halle daher vorher nicht geöffnet und der Schlüsselspieler der Gegner war noch nicht aufgetaucht. Als der dann kam, war allen klar, dass das „Warmmachen“ an diesem Tag von besonders hoher Bedeutung sein würde!
Der Spielverlauf: Wir begannen schlecht. Ganz einfach schlecht. Die Abwehr stand nicht besonders und ließ einige Würfe der Gastgeber passieren, bei denen der Torhüter nicht besonders viel eingreifen konnte. Schlimmer stand es allerdings im Angriffsspiel: Kein Druck, keine Treffsicherheit, kein Durchsetzungsvermögen. Zwischenergebnis: 4:1 für den Gastgeber. Dann erholte sich unser Spiel kurzzeitig etwas, blieb aber eher auf niedrigem Niveau. Zwischenstand nach ca. 20 min.: 9:5 gegen uns.Dann lief es endlich besser, auch weil der Trainer die richtigen Wechsel tätigte. Die Tiefe unseres Kaders half uns also mitentscheidend über die schwache Anfangsphase hinweg. Es erfüllte sich quasi folgende Gleichung: Ein paar Tempogegenstöße + Abwehrstabilisierung + einige gelungene Spielabläufe = Spiel gedreht. Und das noch vor der Pause, Halbzeitstand: 12:10 für den SSC!Die zweite Halbzeit verlief dann weitestgehend in geregelten Bahnen, auch wenn wir keinen traumhauften Handball zeigten, so lässt sich der Rest des Spiels doch als solide mannschaftliche Leistung zusammenfassen. Zwischendurch schossen wir den Torhüter der Gastgeber noch warm, der allerdings auch einen guten Tag erwischt hatte! Er verhinderte so maßgeblich, dass das Spiel höher als 26:18 ausgehen konnte.
Unerfreulicherweise verletzte sich Bastian Märten in der ersten Hälfte nach einem unglücklichen Zusammenstoß so stark am Knie, dass er nicht weiterspielen konnte. Wir hoffen, dass es nichts allzu Schlimmes ist und er uns möglichst bald wieder zur Verfügung steht!
Insgesamt kann man mit der Leistung der Mannschaft zufrieden sein und das aller wichtigste sind mal wieder die zwei Punkte, die nach diesem Spiel auf unser Konto geschrieben wurden. Trainer Joachim Meyer brachte die Marschrichtung nach dem Spiel folgendermaßen auf den Punkt: „Jetzt starten wir 'ne richtige Serie!“. Hoffen wir's...
Es spielten und trafen für den SSC: Alexander Elsbecker (4), Nils Krüger (4), Björn Aßmuth (3), David Stroop (3/1), Benjamin Rahe (2), Christian Schaper (2), Jan Wendte (2), Philipp Landwehr (2/1), Bastian Märten (1), Christian Krömker (1), Bastian Inhülsen (1), Florian Frese (1), Christoph Hösel (TW), Henning Borgstädde (TW).
SSC – HSG Lotte
Der Gegner hatte kurz zuvor den Tabellenzweiten aus Hasbergen geschlagen, das sollte Warnung genug sein, hatten wir doch das erste Saisonspiel gegen eben diese Hasbergener verloren... Dazu gingen wir noch mit leicht dezimiertem Kader in dieses Spiel.
Der Spielverlauf: Trotz der etwas unsicheren Vorzeichen für diese Partie fingen wir an wie die Feuerwehr. Die Abwehr inklusive Torhüter stand, wie aus den letzten Spielen schon fast gewöhnt, sehr sicher und ließ dem Gegner kaum mal eine Chance zu unbedrängten Würfen. Vorne agierten wir von Anfang an gut und konnten uns sowohl auf die einstudierten Spielzüge als auch auf die individuelle Klasse verlassen. So stand es nach etwa 15 Minuten 10:1. Leider folgte dann bis zur Halbzeit eine Schwächeperiode. Vor allem Mittelmann David Stroop zeichnete sich durch eine sehr hohe Fehlerquote im Abspiel aus und sorgte dadurch ein ums andere Mal dafür, dass unsere Angriffe nicht mehr abgeschlossen werden konnten und der Gegner zu leichten Toren kommen konnten. Dies war besonders ungünstig, da der andere Etat-mäßige Mittespieler Bastian Märten wegen seiner im vorigen Spiel erlittenen Knieverletzung länger ausfällt und daher nicht in die Bresche springen konnte. Halbzeitstand: 17:11.
Trainer Joachim Meyer war nach dem guten Beginn daher zur Halbzeit nicht begeistert von der weiteren Entwicklung des Spiels. Er machte vor allem darauf aufmerksam, dass das Torverhältnis am Ende der Saison über den Aufstieg entscheiden könnte.
Die zweite Hälfte begann wieder etwas besser. Wir konnten uns wieder mal auf unser Tempospiel verlassen. Auch wenn wir nicht ganz zum guten Rhythmus der Anfangsminuten zurückfinden konnten, geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. So setzten wir uns über die Stationen 23:14 und 28:17 letztendlich deutlich und verdient mit 36:23 durch.
Die Gäste aus Lotte hatten an diesem Tag insgesamt nicht die Mittel uns in stärkere Bedrängnis zu bringen. Allerdings bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft an ihrer Konstanz innerhalb eines Spiels arbeiten muss. Vor allem, wenn wieder stärkere und erfahrene Mannschaften auf uns kommen, könnten uns diese Schwächephasen zum Verhängnis werden.
Es spielten und trafen für den SSC: Bastian Inhülsen (6/3), David Stroop (6/1), Björn Aßmuth (4), Florian Frese (4), Christian Krömker (4), Alexander Elsbecker (3), Benjamin Rahe (3), Jan Wendte (3), Nils Krüger (2), Philipp Landwehr (1/1), Henning Borgstädde (TW).
SSC – HSG Osnabrück II
Zur besten Sendezeit traten wir zuhause gegen den Stadtrivalen an. Trainer Joachim Meyer warnte vor dem Spiel mehrmals eindringlich vor der, mit Spielern mit Oberligaerfahrung gespickten, Mannschaft des Gegners.
Der Spielverlauf: Wir begannen gut. Vor allem aufgrund der stabilen Abwehr fand der Gegner schwer ins Spiel und wir konnten uns auf 3:0 absetzen. Bis zum 6:3 hielt dieser knappe Vorsprung, allerdings schlichen sich in der Folge einige Fehler in unser Spiel ein. Das brachte dann auch den Gegner besser ins Spiel, der die sich bietenden Chancen souverän ausnutzte. So stand es zur Halbzeit nur 11:10 für uns. Zu diesem Zeitpunkt war spätestens allen klar, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde. Zehn Gegentore können sich zwar durchaus sehen lassen, allerdings relativiert sich dieser Wert bei nur elf selbst erzielten Treffern. Gerade, wenn man bedenkt, dass wir was erzielte Tore angeht, eigentlich Ligaprimus sind.
Die zweite Halbzeit begann dann auch leider etwas schleppend. Nach ca. 35 Minuten gestaltete sich das Spiel beim Stand von 14:13 weiterhin sehr knapp. Gerade als sich die anwesenden Zuschauer auf äußerst spannende restliche Minuten einstellten, kamen wir in einen Lauf, an dessen Ende es plötzlich 20:14 stand. Das hohe Tempo und die erneut starke Defensive überforderten den Gegner und entschieden das Spiel. Die erfahrende Mannschaft der HSG verlor ihr Konzept und fand nicht mehr ins Spiel zurück, auch weil sich mit fortlaufendem Spielverlauf unsere konditionelle und schnelligkeitsmäßige Überlegenheit deutlich heraus kristallisierte. Ein guter Endspurt! Endstand: 27:19.
Alles in allem also zum Schluss ein versöhnlicher Jahresabschluss. Es scheint so, als würde sich die, zu Beginn der Saison neu formierte, Mannschaft langsam zusammenfinden. Es stellt sich sogar so etwas wie Konstanz ein, lieferten wir doch seit einiger Zeit kein ganz schlechtes Spiel mehr ab. Wenn das daraus gewonnene Selbstvertrauen nun nicht in Arroganz umschlägt, ist alles drin im Meisterschaftsrennen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir inzwischen nur noch einen Punkt hinter dem TV 01 Bohmte auf dem zweiten Tabellenplatz überwintern. Aber Vorsicht: Jedes Spiel muss aufs Neue gewonnen werden! Und da kommen sicher noch einige richtig schwierige....
Es spielten und trafen für den SSC: Florian Frese (5), Bastian Inhülsen (5/4), Christian Krömker (4), Jan Wendte (4), Nils Krüger (3), Christian Schaper (2), David Stroop (2), Björn Aßmuth (1), Benjamin Rahe (1), Philipp Landwehr, Henning Borgstädde (TW), Christoph Hösel (TW).
BW Hollage – SSC
Der Jahresauftakt fand unter etwas unsicheren Vorzeichen statt. So stand auf dem Spielberichtsbogen aufgrund von Verletzungen kein Etat – mäßiger Mittelmann. Außerdem musste die Mannschaft auf den an der Leiste operierten Torwart Christoph Hösel verzichten. Dafür waren Mannschafts – Dino Andreas Horst und Torhüter Martin Vogelsang nach längerer Zeit wieder mit an Bord. Die Ausfälle konnten in diesem Spiel problemlos kompensiert werden.
Der Spielverlauf: Wir begannen, wie sich das zur Kaffeezeit gehört, eher gemächlich. Die Gastgeber konnten in der Anfangsphase noch mithalten, dementsprechend stand es nach ca. 5 Minuten 3:3 unentschieden. Daraufhin fanden wir immer mehr zu unserem Spiel. Der neu formierte Rückraum fand sich gut zurecht und die Abwehr der Hollager war bald ein ums andere Mal überfordert. Unsere Deckung dagegen bereitete dem Gegner, von ihm nicht zu lösende, Schwierigkeiten. Die stabile Abwehr, ausgehend vom Mittelblock, wird bei unseren Spielen offenbar zur Gewohnheit. So kam dann auch das Tempospiel mal wieder in Gang. Nach 15 Minuten führten wir bereits mit 10:4. Dann setzte bis zur Halbzeit ein leichter Schlendrian an: Die Chancen vorne wurden nicht mehr so konsequent ausgenutzt. Darüber hinaus fanden die Gastgeber durch einen Wechsel im Spielaufbau besser ins Spiel. Es blieb aber ungefährdet: Halbzeitstand: 17:10.
Die zweite Halbzeit kontrollierten wir dann wieder, ohne allerdings den großen Handball zu spielen, was allerdings nach der Weihnachtspause auch zu erwarten war. Der ein oder andere Fehler im Abspiel und im Torabschluss wurde in die Spielstatistik aufgenommen. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass die Mannschaft solide weiter agierte. Die Gastgeber wehrten sich zwar tapfer, hatten aber über die Distanz zu keiner Zeit die Möglichkeit uns ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Wir boten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Endstand: 32:19.
Hervorzuheben sind an diesem Nachmittag vor allem drei Akteure. Henning Borgstädde schien eine Zeit lang unüberwindbar und erwischte einen wirklich guten Tag. Nils Krüger sorgte dafür, dass den Zuschauern an diesem fast langweiligen Nachmittag noch gehobene Unterhaltung geboten wurde: In der ersten Halbzeit versenkte er einen Wurf hinter dem Rücken mit dem wohl keiner gerechnet hatte und kurz vor Schluss traf er aus ca. 14 Metern Entfernung einen Tempogegenstoß. An dieser Stelle muss auch noch der Abwehrblock um Florian Frese erwähnt werden, der mal wieder sehr gute Arbeit vollrichtete.
Ein leichtes Spiel zu Beginn des Jahres, dass war es wohl, was sich auch Trainer Joachim Meyer für diesen Tag erhofft hatte. Auf die Frage, was er zum Spiel noch zu kommentieren habe, zuckte er auch nur mit den Schultern und erwiderte: „Was soll ich sagen? War ja nichts Außergewöhnliches!“ Ja, da hat er Recht. Nicht schlecht und auch nicht überragend. Nicht das wir noch zu Handball – Langweilern mutieren...
Nachtrag: Tabellenführer!!!!!! Zwar hat Bohmte ein Spiel weniger, aber wir freuen uns trotzdem über den Platz an der Sonne und werden versuchen diesen bis zum Saisonende zu verteidigen. Frei nach dem Motto: Jedes Spiel muss gewonnen werden! Denn nur dann ist uns die Meisterschaft und der Aufstieg sicher!
Es spielten und trafen für den SSC: Nils Krüger (7), Florian Frese (5), Bastian Inhülsen (5), Christian Krömker (5/3), Björn Aßmuth (3), Alexander Elsbecker (2), Benjamin Rahe (2), Christian Schaper (2), Jan Wendte (1), Andreas Horst, Philipp Landwehr, Henning Borgstädde (TW; Quote:11/19 = 58%), Martin Vogelsang (TW; Quote: 4/15 = 27%).
SSC – HSG Grönegau–Melle II
Zwar konnte vorm Anpfiff niemand wirklich sagen, was uns erwarten würde, nur war trotzdem klar, dass dies ein sehr schweres Spiel werden würde. Hatten doch die Gäste zuvor Spitzenreiter Bohmte mit 30:19 bezwungen. Das sollte alle ausreichend gewarnt haben!
Der Spielverlauf: In der Abwehr agierten wir von Beginn an sehr konzentriert. Vorne hakte es jedoch ziemlich. Wir entwickelten zu wenig Druck und spielten insgesamt etwas ideenlos. Glücklicherweise sollte uns an diesem Tag die Defensive retten, so stand es nach 10 Minuten 4:1. Das war zumindest im Angriff beileibe kein Feuerwerk. In der Deckung stellte sich das Ganze jedoch gegensätzlich dar. Die eigentlich durchaus ambitionierten Meller, prallten ein ums andere Mal am dodesheider Abwehrriegel ab. Von den Bällen, die durchkamen gerieten dann auch noch einige in die Fänge des guten Torhüters. So setzte sich das Spiel fort. Spielstand nach 20 Minuten: 8:4. Durch leichte Unkonzentriertheiten konnten sich die Gäste bis zur Halbzeit auf 11:9 herankämpfen.
Die zweite Halbzeit spielten wir dann noch konsequenter: Der Abwehrblock ließ kaum noch was zu und der schon in der ersten Halbzeit gut aufgelegte Martin Vogelsang wuchs in der zweiten Hälfte regelrecht über sich hinaus. Dies ermöglichte uns einen kleinen Zwischenspurt von 13:11 auf 17:11, welcher das Spiel faktisch endgültig entschied, da die Abwehr und der Torhüter bis zum Schluss weiter sicher standen. Endstand: 22:16.
Die überragende Abwehrleistung kompensierte in dieser Partie die oftmals nicht besonders hochklassige Offensive. Hier kamen wir hauptsächlich über Einzelaktionen oder kleinere Spielabläufe zum Erfolg. Auch aus dem Tempospiel konnten nicht so viele Tore wie gewohnt erzielt werden. Letzteres liegt allerdings auch darin begründet, dass das meller Rückzugsverhalten deutlich besser war als das vieler voriger Gegner.
Wenn zu der demonstrierten Abwehrdominanz in den nächsten Spielen wieder die Angriffsstärke hinzukommt, werden wir jedenfalls schwer aufzuhalten sein!
Da war noch was...: Ein fair geführtes Spiel. Trotzdem verhängten die Schiedsrichter völlig übertriebenerweise 18 (!) Zeitstrafen, was für leichten Unmut sorgte. Naja, aber etwas Aufregung gehört ja auch dazu.
An dieser Stelle bedanken wir uns noch bei Bernd Riecken aus der zweiten Mannschaft, der uns in diesem Spiel auf der Torhüterposition aushalf, jedoch einen sehr entspannten Abend verlebte, weil Martin, wie oben schon erwähnt, keinen Grund bot abgelöst werden zu müssen. Außerdem freuen wir uns den „verlorenen Sohn“ Arthur Degner wieder in unserer Aufstellung begrüßen zu dürfen!
Trainer Joachim Meyer hob an diesem Samstag vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit hervor! Diese Tugend sollten wir gut bewahren, denn sie kann ein sehr mächtiger Begleiter sein...
Es spielten und trafen für den SSC: Florian Frese (7), Nils Krüger (3), Christian Krömker (3/2), Jan Wendte (2), Bastian Inhülsen (1), Björn Aßmuth (1), Alexander Elsbecker (1), Benjamin Rahe (1), Christian Schaper (1), Andreas Horst (1), Arthur Degner (1), Philipp Landwehr, Martin Vogelsang (TW; Quote: 18/34 = 53%), Bernd Riecken (TW).
Spvg. Niedermark - SSC
Vor dem Spiel betonte Trainer Joachim Meyer, dass Niedermark zwar Tabellenschlusslicht sei, aber kein Gegner unterschätzt werden darf. Immerhin hatten wir das Hinspiel auch nur mit drei Toren Vorsprung gewonnen. Diesmal sollte es allerdings eine klarere Angelegenheit werden.
Der Spielverlauf: Wir begannen eher mittelmäßig. Stand die Abwehr wieder einmal recht sicher, so leisteten wir uns im Angriff vor allem in der Anfangsphase zu viele Fehler. Das größte Problem war die mangelhafte Chancenauswertung. Nach ca. 10 Minuten hatten wir erst drei magere Tore erzielt. Die Abwehr und unser Torhüter hatten auf der anderen Seite dafür gesorgt, dass den Niedermark ebenfalls nur drei Treffer gelungen waren. Langsam fanden wir etwas besser ins Spiel und es wurden dann auch einige Möglichkeiten genutzt, weshalb wir uns bis zur Halbzeit auf 14:9 absetzen konnten. Insgesamt muss man aber festhalten, dass wir in der ersten Spielhälfte nicht konsequent genug und auch nicht auf besonders hohem Niveau spielten.
Die zweite Halbzeit eröffneten wir dann mit einem Lauf, der das Spiel endgültig entschied: Von 14:9 bauten wir innerhalb der ersten zehn Minuten unseren Vorsprung auf 22:11 aus. Die Gäste fanden in dieser Zeit kein Mittel unsere Abwehr zu überwinden und auch das Tempospiel funktionierte besser und wir konnten einige leichte Tore erzielen. Vor allem Christian „Rookie“ Krömker hob sich durch eine gute Tagesform hervor und erzielte im Endeffekt 10 Tore, das kommt nicht alle Tage vor.
Der Rest des Spiels plätscherte dann so dahin, Endstand: 31:19. Kein überragendes Spiel, aber man muss auch berücksichtigen, dass wir, über 60 Minuten betrachtet, von der Niedermarkern nicht wirklich gefordert wurden.
Also 2 Punkte einpacken und Weiterziehen! Im nächsten Spiel beim Tabellendritten aus Hasbergen wird es uns sicher schwerer gemacht. Dort muss die Mannschaft dann zeigen, dass sie wenn es darauf ankommt ein sehr gutes Spiel abliefern kann!
Es spielten und trafen für den SSC: Christian Krömker (10/5), Bastian Inhülsen (6/1), Florian Frese (2), Björn Aßmuth (2), Alexander Elsbecker (2), Benjamin Rahe (2), Arthur Degner (2), David Stroop (2/1), Andreas Horst (1), Nils Krüger (1), Philipp Landwehr (1), Jan Wendte, Martin Vogelsang (TW; Quote: 13/28 = 46%), Henning Borgstädde (TW; Quote: 6/9 = 67%).
SV Gaste Hasbergen - SSC
Die Motivation war naturgemäß groß, hatte der Tabellendritte aus Hasbergen uns doch im ersten Saisonspiel gleich die erste Niederlage beigebracht. So hieß auch das von Trainer Joachim Meyer klar ausgegebene Ziel: Wiedergutmachung!
Der Spielverlauf: Das Spiel gestaltete sich erwartungsgemäß schwierig. Anfangs hatte unsere Deckung noch mit einigen ungewohnten Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Vorne bemühten wir uns zwar um strukturierten Spielaufbau, ließen aber die erforderliche Durchschlagskraft vermissen und scheiterten außerdem des öfteren am gut aufgelegten Hasbergener Schlussmann. Auf der anderen Seite hatte Henning Borgstädde zwischen den Pfosten erheblichen Anteil daran, dass wir im Spiel blieben. Ab Mitte der ersten Hälfte stabilisierte sich dann auch unsere Abwehr und es wurde ein zähes Ringen mit wenigen Toren. Zwischenzeitlich schafften wir es zwar uns durch ein Paar Schnellangriffe auf 9:5 abzusetzen, doch sorgten anschließend einige leichte Fehler dafür, dass der Gastgeber das Spiel wieder ausgleichen konnte (9:9). Bis zur Halbzeit konnten wir dann wenigstens wieder auf 12:10 erhöhen.
Es handelte sich beim Tabellendritten um den erwarteten, schwer zu spielenden Gegner. So monierte Trainer Meyer auch in der Halbzeit die ausgelassenen Chancen und die wenig konsequente Spielweise. Im Hinspiel hatten wir zur Halbzeit sogar mit 12:8 geführt und das Spiel am Ende noch verloren, auch diese Erfahrung rief der Trainer zurück in die Köpfe.
Die zweite Halbzeit begann in etwa so, wie die erste aufgehört hatte: Stabile Abwehrreihen auf beiden Seiten und wenig Ideen, wie man diese überwinden sollte. So wurde dieses Spiel dann wohl auch zum Großteil durch die Abwehrarbeit entschieden. Wir schafften es nämlich in der Folgezeit einige Pässe der Gastgeber abzufangen und zu Toren zu verwerten. Dies bescherte uns dann nach ca. 10 Minuten wenigstens einen relativ stabilen 4 – Tore – Vorsprung, den wir im Laufe der zweiten Hälfte auf 6 ausbauen konnten. Zwischenstände: 20:16; 22:18; 24:18; 25:19. Im Angriff zeigten wir keine überragende Leistung, allerdings zeigten wir uns im Vergleich zum ersten Spielabschnitt leicht verbessert, woran Björn Aßmuth mit insgesamt 7 Treffern und dem ein oder anderen sehenswerten Anspiel wohl den größten Anteil hatte.
Wir spielten das Spiel konsequent zu Ende, sodass die Hasbergener nicht nochmal heran kamen. Endstand: 28:21.
Am Ende waren doch alle zumindest mit dem Ergebnis zufrieden. Man muss auch berücksichtigen, dass der Tabellendritte sich mal wieder als sehr unangenehmer Gegner erwies: ziemlich unaufgeregt, lang ausgespielte Angriffe und eine relativ stabile Deckung mit einem guten Keeper dahinter. Da ist es nicht immer ganz so leicht... Also: Revanche geglückt und weiter mit Bohmte auf Augenhöhe! Darauf kommt es letztlich an!
Es spielten und trafen für den SSC: Björn Aßmuth (7), Christian Schaper (5), Christian Krömker (3/2 + 1 provoziertes Eigentor), Florian Frese (3), Nils Krüger (3), David Stroop (2), Alexander Elsbecker (2), Bastian Inhülsen (1), Jan Wendte (1), Benjamin Rahe, Andreas Horst, Philipp Landwehr, Henning Borgstädde (TW; Quote: 17/35 = 49%), Christoph Hösel (TW; Quote: 2/3 = 67%) .
SSC – TSG Burg–Gretesch II
Die Vorzeichen vor dem Spiel waren durchweg positiv: Alle waren motiviert und mit Ausnahme der Langzeitverletzten auch fit für das Spiel gegen die TSG, die ihrerseits mit leicht reduziertem Kader antraten. Das heißt aber nicht, dass das Spiel dann von selbst läuft...
Der Spielverlauf: Fangen wir mal hinten an: Die Abwehr stand die ersten 10-15 Minuten ziemlich schlecht. Wir machten es den Gästen nicht sonderlich schwer, zum Torerfolg zu kommen. Vor allem die Absprache funktionierte nicht besonders. Vorne gestaltete sich das Ganze nicht wirklich besser: Wir entwickelten zu wenig Druck und schlossen des Öfteren überhastet ab. Es entwickelte sich ein mittelmäßiges Handballspiel, in dem keine der beiden Mannschaften es schaffte sich abzusetzen. Bis zum 9:9 nach etwas mehr als 20 hatte immer eine Mannschaft vorgelegt und die andere hatte daraufhin nachgezogen. Erst kurz vor der Halbzeit schafften wir es unser Spiel etwas zu stabilisieren und konnten uns bis zur Pause immerhin auf 13:10 absetzen.
Trainer Joachim Meyer äußerte in der Kabine dann auch völlig zu recht sein Unverständnis über das mittelmäßige Auftreten, gerade weil die Gäste auch noch nicht mit ihrer besten Mannschaft angereist waren.
Das schien gewirkt zu haben, denn wir erzielten direkt zu Anfang des 2. Spielabschnitts 4 Treffer in Folge. Die Abwehr stand wieder weitestgehend stabil und auch das Tempospiel brachte das ein oder andere Tor ein. Die Gäste kamen nicht mehr näher als auf 5 Tore heran und fuhren den Sieg ungefährdet nach Hause. Sonst gibt es über diesen Handballabend nicht sonderlich viel zu berichten. Endstand: 29:20.
Wir haben also immer noch kein Spiel in der heimischen Arena abgegeben. Wenn diese Serie am 7.3. um ca. 21:30 Uhr noch Bestand haben sollte, stehen die Zeichen für die Meisterschaft sehr gut, dann hätten wir nämlich den stärksten Mitkonkurrenten Bohmte II bezwungen. Das wird ein echtes Spitzenspiel in dem eine wirklich starke, geschlossene Mannschaftsleistung von Nöten sein wird! Die Mannschaft und der Trainer fiebern diesem Termin schon jetzt entgegen! Dann wäre ein volles Haus auch sicher sehr hilfreich!! Also an alle schlummernden Sympathisanten und die, die es werden wollen: Am 7.3. um 20:00 Uhr in der Arena am Sonnenhügel schreien, klatschen, jubeln, Spaß haben und eine Truppe unterstützen, die ihr Bestes geben wird! Wir freuen uns schon drauf...
Es spielten und trafen für den SSC: Florian Frese (5), David Stroop (5), Christian Krömker (4/2), Bastian Inhülsen (4), Nils Krüger (3), Alexander Elsbecker (2), Benjamin Rahe (2), Björn Aßmuth (1), Christian Schaper (1), Jan Wendte (1), Andreas Horst (1), Philipp Landwehr, Henning Borgstädde (TW; Quote: 2/10 = 20%), Christoph Hösel (TW; Quote: 8/20 = 40%) .
SSC – TV 01 Bohmte II
Mit einer hochkonzentrierten Energieleistung in Abwehr und Angriff ließen wir von Beginn an keinen Zweifel darüber aufkommen, wer nach dem Spiel um Platz eins als Sieger vom Feld gehen würde. Vor gut 250 Zuschauern in der prall gefüllten Sebastopol-Arena endete das Spiel überraschend deutlich mit 34:18 für die Helden der Ersten.
Der Spielverlauf: Schon vor dem Spiel bedurfte es keiner weiteren Motivation, denn alle Spieler sowie Trainer Joachim Meyer wussten, um was es ging: Erster gegen Zweiter – der Sieger hat die besten Aussichten auf den Aufstieg. Und mit diesem Bewusststein gingen wir das Spiel auch an. Von Anfang an war bei uns keinerlei Nervosität zu spüren, und auch die Trefferquote war vom Anpfiff weg relativ hoch. Nach der 2:0-Führung ging es über 7:4 und 12:7 zwar nicht zu deutlich, aber in jedem Fall souverän durch die ersten 30 Minuten. Zu keinem Zeitpunkt kam das Gefühl auf, als könnten die Spieler aus Bohmte näher herankommen oder in Führung gehen. Unsere Deckung stand sehr sicher und agierte aggressiv. Beleg dafür ist sicherlich auch die Tatsache, dass der Haupttorschütze des TV 01, Rainer Düsing, im gesamten Spiel nur vier Tore aus dem Spiel heraus erzielen konnte. Die Gäste machten zudem ungewohnte technische Fehler, die uns den ein oder anderen Gegenstoß ermöglichten. Im Angriff konnten wir uns in der ersten Hälfte außerdem auf die Treffsicherheit von Florian Frese verlassen, der mit insgesamt acht Treffern unser bester Torschütze war. Unglaublich war an diesem Abend auch die Unterstützung von den Rängen. Die Halle war nahezu restlos gefüllt und die Fans trieben uns nach jedem Tor weiter voran. Einfach traumhaft! Halbzeitstand: 17:10
In der Kabine gab der Coach lediglich zu bedenken, dass wir im Spiel nach vorne die Lücken besser nutzen sollten, die durch das langsame Rückzugsverhalten der Bohmter entstanden. Ansonsten gab es wenig auszusetzen. Doch auch wenn wir mit sieben Toren in Führung lagen, mussten wir aufpassen, denn die alterfahrenen Spieler aus Bohmte standen sicherlich nicht grundlos so lang an der Tabellenspitze. Die Marschroute für die zweiten 30 Minuten war also klar: Das Tempo hoch halten und weiter so konzentriert spielen! Dass wir diese Vorgaben umsetzten, war schon daran zu erkennen, dass unser Vorsprung in der zweiten Halbzeit nie weniger als sechs Tore betrug (17:11). Wir bauten ihn vielmehr kontinuierlich aus. 22:12, 26:17 und 28:18 waren die Stationen, über die wir zum sensationellen 34:18-Endstand kamen. Da störte es auch nicht weiter, dass wir zwischendurch in dreifacher Unterzahl spielen mussten. Die letzten Spielminuten waren einfach nur Spaß, die Partystimmung von der Tribüne übertrug sich auf die Mannschaft und so durfte nach 60 relativ einseitigen Spielminuten zu Recht gefeiert werden. In die Torschützenliste trug sich sogar noch Martin Lüders ein, der neu zur Mannschaft gestoßen ist und dessen Einsatz erst sehr kurzfristig zustande kam. Endstand: 34:18
Mit diesem Sieg stehen wir nun vorerst sicher an der Tabellenspitze. Allerdings ist es noch ein weiter Weg bis zum erklärten Ziel, dem Aufstieg! Es gilt jetzt, weiter konzentriert zu arbeiten und keinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Direkt das nächste Spiel wird ein Prüfstein, denn es geht nach Eicken. Das Hinspiel haben wir zwar damals sehr deutlich mit 52:19 gewonnen, doch gerade deshalb werden wir gewarnt sein und den Gegner nicht unterschätzen, denn die Eickener wollen diese hohe Niederlage sicher nicht auf sich sitzen lassen.
Doch jetzt darf erstmal gefeiert werden!
Es spielten und trafen den SSC: Christoph Hösel (Quote: 4/8, 50%) und Henning Borgstädde (Quote: 10/24, 42%) im Tor, Florian Frese (8), Bastian Inhülsen (6), Alexander Elsbecker (4), Christian Krömker (4/2), Nils Krüger (2), Björn Aßmuth (2), David Stroop (2), Jan Wendte (2), Andreas Horst (2), Christian Schaper (1), Martin Lüders (1), Philipp Landwehr
Spvg. Eicken II - SSC
Nach dem grandios geführten Spitzenspiel gegen Bohmte eine Woche zuvor stand nun das Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft der Spvg. Eicken an. Diese hatte zuletzt teilweise beeindruckende Ergebnisse erzielt, außerdem ist es naturgemäß unangenehm in Eicken zu spielen. Nach unserem 52:19 – Sieg im Hinspiel gegen Eicken liefen noch darüber hinaus Gefahr, das Ganze etwas auf die leichte Schulter zu nehmen!
So oder so ähnlich liefen die Diskussionen im Vorfeld des Spiels ab. Alles Quatsch!
Die Gegner kamen ungefähr eine halbe Stunde nach uns in die Halle und begannen sich gemütlich warm zu machen. Außerdem waren sie insgesamt nur zu acht und einige Spieler die zuletzt den Aufschwung ermöglicht hatten, waren nicht dabei.
Der Spielverlauf: Die Deckung stand von Anfang an relativ sicher, während es im Angriff etwas hakte, vor allem weil wir uns zu viele Fehlwürfe leisteten und auch zu wenig Druck entwickelten. Trotzdem stand es nach ein paar Minuten 4:0 für uns. In der Abwehr setzte danach allerdings ein leichter Schlendrian ein und auch vorne wollte unser Spiel einfach nicht ins Laufen kommen. Plötzlich stand es 6:6, was Coach Joachim Meyer nicht sonderlich amüsierte. Vor allem unsere Chancenauswertung ließ sehr zu wünschen übrig, auch weil, der letzte Saison noch für den SSC agierende, Michael Jansen im Tor der Eickener viele unserer guten Möglichkeiten vereitelte. Jetzt wurde augenblicklich allen gleichzeitig klar, dass wir uns etwas am Riemen reißen sollten. So kam es dann auch, dass wir sieben Tore in Folge erzielten und das Spiel anschließend zur Halbzeit bei 17:8 im Prinzip gelaufen war.
Die zweite Halbzeit war dann von weniger großer Bedeutung: Die Eickener gaben die Hoffnung auf, uns nochmal in Bedrängnis bringen können. Wir versuchten noch das ein oder andere schöne Tor zu erzielen, was mittelmäßig gelang und konnten viele leichte Tore über Gegenstöße erzielen. Letztendlich ein nicht sehr aufregender Handballabend, Endstand: 39:17!
Nun sind es noch 5 Spiele in dieser Saison, die alle gewonnen werden müssen, dann hätten wir's! Hauptsache uns geht im Endspurt nicht noch die Konzentration verloren!
Es spielten und trafen für den SSC: Nils Krüger (8), Björn Aßmuth (7), Christian Schaper (5), Bastian Inhülsen (4), Martin Lüders (4), Artur Degner (3), David Stroop (3), Alexander Elsbecker (2), Philipp Landwehr (2), Andreas Horst (1), Florian Frese, Christoph Hösel (TW; Quote: 16/26 = 62%), Henning Borgstädde (TW; Quote: 4/11 = 36%).
SSC – TV Georgsmarienhütte III
Am Samstagabend war die dritte Mannschaft des TV Georgsmarienhütte in der Arena zu Gast. Für das Spiel gegen den Tabellenvorletzten hieß die Devise: Nur nichts anbrennen lassen!!
Trainer Joachim Meyer hatte im Training unter der Woche eine 4:2 – Deckung trainieren lassen, die dann auch direkt von Anfang an zum Einsatz kam. Es hatte durchaus Stimmen im Vorfeld gegeben, die dieser Maßnahme zumindest kritisch gegenüberstanden. Aus der Rückperspektive muss man dem Trainer allerdings Recht geben: Das scheint für dieses Spiel genau der richtige Schritt gewesen zu sein!
Der Spielverlauf lässt sich wohl am Besten in nackten Zahlen darstellen:
1. Halbzeit: 0:1, 1:1, 2:1, 3:1, 4:1, 5:1, 6:1, 6:2, 7:2, 7:3, 7:4, 8:4, 9:4, 10:4, 11:4, 12:4, 12:5, 13:5, 14:5, 15:5, 16:5, 17:5, 18:5, 19:5, 20:5, 21:5, 22:5, 22:6, 23:6.
2. Halbzeit: 24:6, 25:6, 26:6, 26:7, 27:7, 28:7, 29:7, 30:7, 31:7, 31:8, 31:9, 32:9, 33:9, 34:9, 35:9, 35:10, 36:10, 37:10, 38:10, 39:10, 40:10 (Endstand).
Die Abwehr stand zwar nicht überragend, aber der Gegner kam mit dieser offensiven Deckungsweise überhaupt nicht zurecht und macht aufgrund dessen viele technische Fehler, die für uns zu Gegenstößen führten. Vor allem die beiden Deckungsspitzen waren häufig im Schnellangriff problemlos anspielbar, weil sie schneller umschalteten als die Gäste. Einzig die Tatsache, dass wir uns, vor allem in der zweiten Hälfte, relativ viele Fehlwürfe erlaubten, sorgte dafür, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. Hierfür war auch der gute Torhüter der Gäste mitverantwortlich, allerdings haben wir den auch einige Male angeworfen.
Alles in allem also ein hoch verdienter Sieg! Jetzt verbleiben nur noch 4 Spiele, d.h. 4 Siege bis zur Meisterschaft! Es sollte sich nur keiner die Illusion machen, dass die kommenden Partien alle so einfach werden wie jene an diesem Tag!
Es spielten und trafen für den SSC: Bastian Inhülsen (9/3), Nils Krüger (6), Christian Krömker (5), David Stroop (5), Alexander Elsbecker (5), Jan Wendte(4), Björn Aßmuth (2), Martin Lüders (1), Philipp Landwehr (1), Benjamin Rahe (1), Florian Frese (1), Artur Degner, Christoph Hösel (TW; Quote: 11/21 = 52%), Henning Borgstädde (TW; Quote: 3/3 = 100%).
HSG Lotte I – SSC
Nach der Spielpause und einem nicht sonderlich gelungenen Testspielauftritt fuhren die Helden mit leicht gemischten Gefühlen nach Lotte, um gegen den Tabellensiebten anzutreten. Gerade zumal die Mannschaft auch auf Bastian Inhülsen und Björn Aßmuth verzichten musste und Abwehrchef Florian Frese angeschlagen ins Spiel ging. Außerdem ist sowohl der Hallenboden als auch der Spielball in Lotte, diplomatisch ausgedrückt, ungewöhnlich. In diesem Spiel schlossen sich dann die Schiedsrichter diesen Rahmenbedingungen auch noch an, was wiederum sehr diplomatisch ausgedrückt ist! Man könnte also sagen, dass für dieses Spiel genug Ausreden parat lagen.
Allerdings machte Coach Joachim Meyer schon vor dem Spiel klar, dass er keinen dieser Ausflüchte gelten lassen würde!
Der Spielverlauf: Anfangs spielten wir nicht gut: Viele technische Fehler, schlechte Chancenauswertung, immerhin die Abwehr stand einigermaßen, sodass auch der Gastgeber aus unserem schwachen Start nicht sonderlich viel Kapital schlagen konnte. Es entwickelte sich in den ersten zehn Minuten ein schwaches, torarmes Spiel, Zwischenstand aus unserer Sicht: 4:3. Zuvor hatten die Gastgeber sogar geführt. Im Anschluss kamen wir dann nach und nach etwas besser ins Spiel, ohne allerdings viele Glanzpunkte zu setzen. Bis zur Halbzeit konnten wir uns auf 15:9 absetzen und was wichtiger war: Wir bekamen das Spiel in den Griff.
In der zweiten Hälfte setzte sich dieses Bild dann im Prinzip fort. Die Lotter waren nicht in der Lage näher als auf 6 Tore heran zu kommen. In der zweiten Halbzeit kamen, auch wegen der vor allem im Rückraum etwas dünnen Personaldecke, ganz neue Aufstellungen zustande. So spielten Benjamin „Rocky“ Rahe und Alex Elsbecker plötzlich auf den Halbpositionen, beide machten dabei aber eine gute Figur!
Wir spielten insgesamt durchschnittlich und das hätte im Normalfall trotzdem auch für einen etwas höheren Sieg gereicht, aber gerade Richtung Ende des Spiels unterliefen uns dafür zu viele Fehler im Abschluss. Darüber hinaus muss hier leider erwähnt werden, dass uns auch die Schiedsrichter in dieser Partie etwas im Weg standen. So pfiffen sie auf unserer Seite sehr kleinlich, was den Gastgebern immer wieder zu Freiwürfen verhalf, während sie auf der anderen Seite doch das ein oder andere laufen ließen. Des Weiteren hoben die Herren in neongelb im ganzen Spiel nicht einmal den Arm, um passives Spiel anzuzeigen, obwohl die Gastgeber einen drucklosen 4-Minuten-Angriff nach dem anderen aufs Parkett legten.
Trotz aller widrigen Umstände und des mittelmäßigen Spiels gewannen wir am Ende verdient und ungefährdet mit 30:22!
Außerdem gibt es noch zwei andere erfreuliche Nachrichten:
Erstens gab Mittelmann Bastian Märten nach fast fünfmonatiger Verletzungspause in der zweiten Spielhälfte sein Comeback!
Zweitens verlor der TV 01 Bohmte II gegen den Tabellenvierten aus Melle (nach dem Spieltag Tabellendritter) zuhause mit 25:28. Das heißt für uns nun drei Punkte Vorsprung, womit der Meistertitel zum greifen nah ist! Wir können sogar, ein Sieg am nächsten Wochenende gegen die HSG Osnabrück II vorausgesetzt, die Meisterschaft schon im letzten Heimspiel gegen Hollage klar machen! Also Jungs: Konzentration behalten, nicht überheblich werden und dann eine Riesenparty in der heimischen Arena schmeißen, das wär schon der Hammer!!!
Es spielten und trafen für den SSC: Nils Krüger (7), Alexander Elsbecker (5), Martin Lüders (3), Christian Schaper (3), Jan Wendte(3), David Stroop (3/3), Christian Krömker (2), Benjamin Rahe (2), Florian Frese (2), Philipp Landwehr, Bastian Märten, Andreas Horst, Christoph Hösel (TW; Quote: 16/33 = 48%), Henning Borgstädde (TW; Quote: 3/8 = 38%).
HSG Osnabrück II – SSC
Die Anspannung vor dem Spiel gegen die erfahrene Mannschaft der HSG war naturgemäß hoch. Trainer Joachim Meyer machte klar, dass er an diesem Abend keine böse Überraschung erleben wollte. Bei einer Niederlage wäre das Meisterschaftsrennen noch mal eng geworden, und wir hätten uns zudem der Möglichkeit beraubt, gegen Hollage im letzten Heimspiel der Saison bereits alles klar zu machen. Aber soweit kam es nicht!!
Der Spielverlauf: Die Deckung stand von Anfang an gewohnt sicher, sodass den Gastgebern schon früh im Spiel die Ideen auszugehen schienen. Im Angriff lief es allerdings nur mäßig, was vor allem daran lag, dass in den ersten zehn Minuten auch beste Chancen ausgelassen wurden. So stand es zu diesem Zeitpunkt 5:2 für uns. Die Chancenauswertung verbesserte sich in der Folgezeit etwas und wir konnten schnell davon ziehen. Über die Stationen 9:3, 13:5 und 17:7 kamen wir bis zum Ende der ersten Hälfte zu einer 20:10-Führung. Die HSG hatte der guten Abwehr und dem klar überlegenden Tempospiel der Dodesheider Helden nichts entgegenzusetzen.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich dann im Prinzip noch einseitiger, während auch hier die zahlreichen nicht ausgenutzten Torchancen angeführt werden müssen. Sonst wäre das Spiel wohl noch höher ausgegangen, allerdings konnte sich beim Endstand von 42:20 wohl niemand ernsthaft darüber ärgern.
Nun ist die Bahn also frei für das hoffentlich vorentscheidende Spiel gegen BW Hollage am 9. Mai! Ein Sieg dort und die Meisterschaft ist gesichert! Außerdem hätten wir dann alle Spiele in dieser Saison in der heimischen Arena gewonnen!
Wir hoffen für dieses Vorhaben auf breite Unterstützung!
Es spielten und trafen für den SSC: Nils Krüger (8), Martin Lüders (7), Christian Schaper (6), Florian Frese (5), Christian Krömker (4/1), Alexander Elsbecker (4), Bastian Märten (4/2), Björn Assmuth (2), David Stroop (1), Philipp Landwehr (1), Benjamin Rahe, Andreas Horst, Henning Borgstädde (TW; Quote: 18/36 = 50%), Martin Vogelsang (TW; Quote: 5/7 = 71%).
SSC – BW Hollage
Die Vorfreude vor dem letzten Heimspiel der Saison war naturgemäß riesengroß! Schließlich trennten uns nur noch 60 Spielminuten von der Meisterschaft. Ein Spiel, ein Sieg, dann ist alles gelaufen! Der Sekt stand kalt, T-Shirts waren gedruckt und die Vorfreude auf die Riesenparty war überall greifbar.
Zuerst musste dieses Spiel allerdings auch erst noch gewonnen werden.
Trainer Joachim Meyer gab vor dem Anpfiff zu verstehen, dass er sich auf der Zielgeraden nicht noch blamieren wollte!
In den ersten fünfzehn Minuten spielten die „Neuen“, also diejenigen, die erst vor der Saison zur Mannschaft gestoßen waren (plus Jan Wendte, da sonst keine komplette Mannschaft zur Verfügung gestanden hätte). Es folgte ein Blockwechsel und die „Alten“ durften ran! Coach Meyer wollte durch diese Maßnahme die Spielanteile möglichst gleich verteilen.
Der Spielverlauf: Wir begannen mittelmäßig. Die Abwehr stand mäßig und auch im Angriff spielten wir nicht wirklich überzeugend. Trotzdem gingen wir in Führung und konnten diese bis zum 9:5 ausbauen. Unser Spiel wollte aber wohl an diesem Tag nicht so recht ins laufen kommen und so stand es nach ca. 15 Minuten „nur“ 12:8. Bis zur Halbzeit lief das Spiel weiter so vor sich hin und so kam es zum Halbzeitstand von 18:13. So richtig gefährlich wirkte die ganze Geschichte für uns allerdings nicht.
Zweite Halbzeit: Etwas mehr Tempogegenstöße, wir setzten uns endgültig ab: 23:14, 31:19, 37:22. Endstand: 41:26!
Zugegeben, das klingt ziemlich gelangweilt...... RICHTIG!! Wen interessiert auch jetzt der genauere Spielverlauf!!! Wir waren nicht überragend aber es reichte locker aus! Und am Ende dieses Spiels zählt nur:
Wir sind Meister!!
Bis in die frühen Morgenstunden feierten Meisterspieler und Meistertrainer mit den Meisterzuschauern ihren Meistertitel!
Das letzte Spiel gegen Melle wollen wir dann trotzdem noch gewinnen, um unsere Serie aufrechtzuerhalten und uns guten Gewissens in die Sommerpause zu verabschieden! Nächste Woche folgt dann an dieser Stelle noch ein Abschlussbericht mit dem letzten Saisonspiel, Statistiken, Danksagungen und alles dem, was man so braucht, um eine Saison Revue passieren zu lassen!
Aus dem Feiern werden wir auf jeden Fall nicht so schnell herauskommen.
Es spielten und trafen für den SSC: Christian Schaper (8), Jan Wendte (6), Christian Krömker (6), Alexander Elsbecker (6), Bastian Inhülsen (5), Bastian Märten (3), Nils Krüger (2), Philipp Landwehr (2), Björn Aßmuth (2), Florian Frese (1), Benjamin Rahe (1), David Stroop, Henning Borgstädde (TW; Quote: 6/21 = 29%), Christoph Hösel (TW; Quote: 14/27 = 52%).
P.S.: Nie mehr Regionsoberliga, nie mehr, nie mehr, niiieee mehr....
HSG Grönegau-Melle II – SSC
Zum letzten Saisonspiel nach Melle fuhren wir mit guten Gefühlen. Die Meisterschaft hatten wir ja am vorangegangen Wochenende schon eingetütet. Trotzdem machte Meistercoach Joachim Meyer vor dem Spiel klar, dass er auch zum Schluss keinen Punktverlust dulden würde.
Erfreuliches gab es außerdem von Stephan Pietrowski zu berichten: Der Rückraum-Allrounder konnte sich zum ersten Mal nach seiner schweren Knieverletzung aus der Vorbereitung auf dem Spielberichtsbogen eintragen lassen und wurde als Siebenmeter-Schütze eingesetzt.
Der Spielverlauf: Die Abwehr stand von Beginn an, wie fast immer, solide. Vorne hatten wir anfangs leichte Schwierigkeiten, uns klare Chancen zu erspielen, weswegen wir uns nicht absetzen konnten. So stand es nach den ersten Minuten 4:4. Anschließend kam allerdings der gewohnte SSC-Express ins Rollen: Die Abwehr stand weiter gut, und durch schnelles Spiel nach vorn konnten wir einige leichte Tore erzielen. Bis zur Halbzeitpause konnten wir uns so über die Stationen 9:6, 13:6 und 17:11 auf 21:14 absetzen. Die Meller steckten nach der Anfangsphase etwas zurück als sie merkten, dass wir an diesem Tag die stärkere Mannschaft sein würden. Auch eine kleine Phase der Unaufmerksamkeit konnten wir uns in der ersten Hälfte erlauben.
Auch im zweiten Spielabschnitt geriet der Sieg zu keiner Zeit mehr in Gefahr. Gerade Alexander Elsbecker nutzte die Gelegenheit, sich am letzten Spieltag nochmals häufig in die Torschützenliste einzutragen, so war er bei fast jedem Tempogegenstoß vorne zu finden und nutzte seine so erarbeiteten Chancen sehr gut aus. Endstand: 41:28!
Also alles in allem ein recht ruhiger Samstagabend. Das Spiel haben wir souverän gewonnen, da keiner das Ganze auf die leichte Schulter nahm. Dieses Kompliment gab es dann später auch noch von Meistertrainer Meyer.
Es spielten und trafen für den SSC: Alexander Elsbecker (9), Florian Frese (7), Nils Krüger (5), Andreas Horst (4), Christian Krömker (4), Stephan Pietrowski (3/3), Björn Aßmuth (3), Martin Lüders (3), David Stroop (3), Jan Wendte, Christoph Hösel (TW), Martin Vogelsang (TW).
Der Weg zum Titel
Als neuformierte (sieben Zugänge) dodesheider Mannschaft gingen wir in die Kreisoberligasaison mit dem Ziel, direkt wieder in die Landesklasse aufzusteigen. Schon im Vorfeld war klar, dass dies kein leichtes Unterfangen werden würde, gerade auch weil es nur einen Aufstiegsplatz zu verteilen gab. Dass wir das Ganze packen würden, stand zudem nach den ersten fünf Spielen doch deutlich auf der Kippe.
Gleich im ersten Spiel bezahlten wir gegen den erfahrenen Aufsteiger aus Hasbergen ordentlich Lehrgeld. Die nächsten drei Spiele konnten wir dann, mit meist nicht überragenden Leistungen, gewinnen. Anschließend stand am 5. Spieltag das Spitzenspiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenersten TV 01 Bohmte II an. In Bohmte spielten wir zwar eine gute erste Halbzeit, zu deren Ende wir sogar mit drei Toren führten. In der zweiten Hälfte verloren wir allerdings komplett den Faden und ließen uns von den konsequent spielenden Bohmtern geradezu vorführen. Der Schock saß zunächst tief: Nur 6:4 Punkte nach fünf Spielen, da hatten wir uns doch deutlich mehr vorgenommen.
Bereits sechs Tage nach dieser herben Niederlage rehabilitierten wir uns in geradezu generöser Weise: Mit dem 52:19 gegen Eicken wurde ein klares Ausrufeszeichen gesetzt! In der Folge sollten wir keinen einzigen Punkt mehr abgeben!
Außerdem wurden die Siege immer souveräner heraus gespielt. Das vom Ergebnis her knappste Spiel der gesamten restlichen Saison spielten wir Mitte November gegen Bissendorf III, als wir mit „nur“ vier Toren Vorsprung gewannen. Zur Weihnachtspause hatte dann auch Spitzenreiter Bohmte Punkte lassen müssen: Eine Niederlage gegen Melle und ein Unentschieden gegen Hasbergen sorgten für drei Negativpunkte. Bis zum Spitzenspiel am 7. März in der Sebastopol-Arena blieben die Bohmter, genau wie die dodesheider Helden, dann ohne Punktverlust. Unsere Ausgangslage für dieses Event sah also wie folgt aus: Nur ein Sieg würde reichen, um den angepeilten Platz an der Sonne zu erobern.
Vor einer großartigen Kulisse mit schätzungsweise über 200 Zuschauern zogen wir den überforderten Bohmtern durch überragende Abwehrarbeit vom Anwurf an den Zahn. Am Ende stand nach dem sehr guten Spiel ein, in dieser Höhe im Vorfeld völlig unerwarteter, 34:18-Erfolg auf der Anzeigetafel. Das Spiel und das gesamte Drumherum wurde zum absoluten Saisonhighlight.
In der Folge spielten wir die Saison im Prinzip nur noch souverän zu Ende. Eine weitere Niederlage der nun zweitplatzierten Bohmtern wiederum gegen Melle ermöglichte es uns bereits am vorletzten Spieltag die Meisterschaft klar zu machen. Diese Gelegenheit ließen wir uns gegen Hollage dann nicht nehmen, sodass die Meisterparty in der heimischen Arena steigen konnte! Dass das ein rauschendes Fest wurde, muss hier wohl nicht näher betont werden...
Menschlich hatte es im Team von Anfang an gestimmt, und mit zunehmender Saisondauer spielte sich die Mannschaft auch immer besser aufeinander ein. Unsere Stärken lagen in solider bis zeitweise fantastischer Deckungsarbeit und einem Tempospiel, das allen anderen Mannschaften dieser Klasse klar überlegen war. Die stolze Siegesserie kann hoffentlich am ersten Spieltag der neuen Saison auf 16 Siege ausgebaut werden. In der ganzen Zeit kamen auch Spaß und Geselligkeit bei uns nie zu kurz.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Zuschauern für die tolle Unterstützung, bei den anderen Mannschaften des SSC, die während und nach unseren Spielen die Verpflegung auf den Rängen übernahmen und bei Andreas Andres, der uns als Zeitnehmer in fast allen Spielen unterstützte.
Bis bald in der Landesklasse, wir freuen uns schon!!!
Es spielten und trafen in dieser Saison für den SSC:
Torhüter Tore (Tore pro Spiel)
Borgstädde, Henning -
Hösel, Christoph -
Vogelsang, Martin -
Linksaußen
Degner, Artur 6 (1,5)
Krömker, Christian 83 (4,4)
Schaper, Christian 45 (2,8)
Rückraum Links
Frese, Florian 73 (3,7)
Krüger, Nils 86 (4,3)
Rückraum Mitte
Märten, Bastian 20 (2,2)
Stroop, David 43 (2,5)
Pietrowski, Stephan 3 (3,0)
Rückraum Rechts
Aßmuth, Björn 51 (2,7)
Inhülsen, Bastian 69 (4,6)
Rechtsaußen
Lüders, Martin 19 (3,2)
Rahe, Benjamin 22 (1,3)
Wendte, Jan 34 (2,1)
Kreisläufer
Elsbecker, Alexander 65 (3,6)
Horst, Andreas 13 (1,1)
Landwehr, Philipp 13 (0,7)
|